Autor: Heike Brandl

  • Ein Tag in meinem Leben … oder 12 von 12: Januar 2022

    Ein Tag in meinem Leben … oder 12 von 12: Januar 2022

    Einer Blogger-Tradition folgend, gibt es hier einen kleinen Einblick in mein Leben. #12von12 zeigt zwölf Bilder vom 12. eines Monats, egal ob an diesem Tag etwas Besonderes passiert ist oder einfach der Alltag dokumentiert wird. Ich nehme dich in ein paar Bildern mit durch meinen 12. Januar 2022:

    Startseite Daily Calm 12.01.22
    Screenshot meiner Meditations-App Calm

    Ich beginne meinen Morgen nahezu täglich mit ein paar Yoga-Übungen und anschließend einer 10-minütigen Meditation. Daily Calm bringt mir Inspiration, Gelassenheit und einen guten Start in den Morgen. Fun Fact: Ich habe die App auf Englisch eingestellt und bin damit in den letzten Jahren wieder gut in Übung gekommen.

    Müsli mit weißen Johannisbeeren
    Köstlich im Januar – Müsli mit eigenen weißen Johannisbeeren (aus der Tiefkühltruhe)
    Corona-Schnelltest Box
    Der Corona-Schnelltest ist schon Routine.

    Einzelintegration in einer Kita: Ich begleite seit dieser Woche ein neues Kind mit Schwierigkeiten in der Interaktion und Entwicklungsverzögerungen. Es ist sehr spannend, wie sich der Kontakt entwickelt und was ich schon nach den ersten Stunden „herauskitzeln“ konnte.

    Heike Brandl in Joggingkleidung

    Nach Tagen des Hochnebels haben wir endlich wieder Sonne. So habe ich das dringende Bedürfnis erstmal joggen zu gehen. Das macht doppelt Spaß in der frischen Winterluft.

    Dokumentation der Lauf-Einheit
    Über 7 km gelaufen, ich bin sehr zufrieden.
    Chicorée-Karotten-Salat
    Lecker Mittagessen: Chicorèe-Karotten-Salat und Käsespätzle
    Heike Brandl im Büro

    To Do’s im Büro heute:
    – Protokoll vom Kita-Einsatz
    – Mails
    – 12 von 12 Blog-Artikel
    – Arbeit an der neuen Website

    Kind rechnete mit Zahlenplättchen

    Nachmittags habe ich noch eine Stunde heilpädagogische Förderung eines Schulkindes: Wir arbeiten an Mengen und Zählen mit verschiedenem Material. Neben dem auf dem Foto spielen wir noch Kaufladen, Halli-Galli und mit Nikitin-Matrizen zum Zählen.

    4 verschiedene Knäuel Wolle

    Endlich ist meine neue Sockenwolle gekommen. Das Woll-Geschäft vor Ort schloss im Sommer endgültig die Türen… Mit welcher Farbe soll ich nun anfangen?
    Meine Tochter meldet Interesse an den ersten Socken in gelb. Also los …

    Seidenmalutensilien

    Immer wieder entdecke ich was zum Aussortieren: Seidenmalutensilien habe ich seit gefühlten 20 Jahren nicht gebraucht. Weiß der Kuckuck, warum die noch da sind. Also: Hat jemand Interesse? Ich versende sie gerne gegen Porto …

    Kerze, Buch und Teetasse
    Feierabend: Krimi, Tee und Kerzenschein

    Mehr Inspirationen findest du im Blog von Draußen nur Kännchen.

  • Mein Motto des Jahres 2022: Zeit für Freude

    Mein Motto des Jahres 2022: Zeit für Freude

    Im letzten Jahr habe ich erstmals ein Motto für das Jahr gewählt. Das Motto hieß „Wachstum“ und es bezog sich auf mehrere berufliche Bereiche:

    • Ich wollte mehr Leser:innen für meinen Blog und mehr Abonnent:innen für meinen Newsletter gewinnen
    • Ich wollte mehr Kund:innen für Coaching, Seminare und Vorträge erreichen
    • Ich wollte mit neuen Aufgaben mich selbst weiter entwickeln, entfalten und daran wachsen
    • Ich wünschte mir außerdem, dass meine Klient:innen und Coachees mit ihrer Persönlichkeit weiter wachsen und ich sie im Wachstum begleiten darf

    Vieles davon ging auf, vor allem was Leser:innen und Abonnent:innen betraf und auch mein persönliches Wachstum. Mehr Kund:innen habe ich jedoch nicht gewonnen. Das mag zum einen an Corona liegen, doch will ich es nicht allein darauf schieben. Sicher hat es auch noch etwas mit meiner Sichtbarkeit zu tun, meinen beiden bislang bestehenden Webseiten, meiner unklaren Positionierung. Ich habe bestimmt etliche Fehler im Business gemacht und bin dabei, manches zu analysieren, manches auch bereits zu bearbeiten. Fehler sind Helfer, las ich kürzlich. 

    Wie ich zum Motto „Zeit für Freude“ kam

    Das war relativ spontan und entstand beim Schreiben des Jahresrückblicks 2021. Ein Thema ist dabei nämlich „Was wartet 2022 auf mich?“ Ich merkte, dass ich da viele Themen auflistete, auf die ich mich richtig freue: neues Branding, neue Website, neu gestaltetes Arbeitszimmer, neue Kinder für die Heilpädagogik, neuer Elternkurs, aber auch Kunst, Konzerte und Kultur und schöne Familienfeste. Nach den teilweise eher trüben Corona-Jahren ist es nun wieder Zeit, bewusst die Freude in mein Leben zu holen. Denn: Jedes Wort wirkt! 

    Was bedeutet „Zeit für Freude“ für mich

    „Freude ist die Basis für ein positives Leben und Wohlergehen. Sie ist ein positives Gefühl des Glücklichseins und der Fröhlichkeit. Unsere emotionalen und seelischen Bedürfnisse werden befriedigt. Wenn wir Freude verspüren, geht es uns gut. Sowohl Intensität als auch die Form, in der die Freude zum Ausdruck gebracht wird, können stark variieren. So können wir uns innerlich freuen oder die Freude mit anderen teilen, in dem wir sie mit Gesten, Mimik oder Worten ausdrücken.“ steht im Werte-Lexikon der values-academy

    Freude entsteht durch positive Emotionen und zwar auf Grund von schönen Erfahrungen, Erlebnissen und Erinnerungen. Diese will ich ganz bewusst wahrnehmen, innehalten, wenn ich sie spüre und mir im Gedächtnis speichern. Ich will mir Gelegenheiten dafür schaffen, mit Veranstaltungen auf die ich mich freue, beruflich und privat. Ich will mir Zeit gönnen für Frohsinn, Spaß, Vergnügen und für kulturellen Hochgenuss. Ich will mich für meine Arbeit begeistern und tiefe Befriedigung damit erleben. Ich will das kleine Glück wahrnehmen und die echte Zufriedenheit spüren.

    „Zeit für Freude“ bedeutet auch zu prüfen, ob mir ein Angebot, ein Kurs, ein Buch, ein Mensch wirklich Freude bereitet oder vielmehr Energie raubt. Gleichzeitig heißt es natürlich nicht, alles, was anstrengend oder lästig ist, einfach sein zu lassen. Es kann ja auch Zufriedenheit schenken, eine schwierige Situation, ein herausforderndes Gespräch ausgehalten oder gemeistert zu haben. Ich will einfach genau hinschauen und in mich spüren. Dabei geht es auch um eine Haltung: Wie gehe ich Pflichten und Aufgaben an? Manchmal stellt sich beim Tun die Freude ein. Das folgende alte Zitat verdeutlicht das:

    Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. 
    Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. 
    Ich handelte, und siehe, die Pflicht war Freude.“

    Rabindranath Tagore

    Wie wird sich mein Jahresmotto „Zeit für Freude“ auf mein Business auswirken?

    „Zeit für Freude“ wird meinen Fokus ausrichten. Ich werde neue Projekte auf ihren inneren Wert prüfen und danach entscheiden. Mit der „Zeit für Freude“ im privaten Bereich werde ich Energie tanken und werde diese für beruflichen Einsatz nutzen. So wird sich eine Wechselwirkung ergeben. Ich bin sicher, die Freude an meiner Arbeit wird sich auch auf die Zusammenarbeit mit meinen Klient:innen und Kund:innen auswirken. Freude wirkt weiter, sie strahlt aus und wird tausendfach zu mir zurück kommen. 

    Woran werde ich im Dezember 2022 merken, dass das Motto „Zeit für Freude“ für mich Realität geworden ist?

    Ich werde im Dezember 2022 wieder einen Jahresrückblick schreiben. Dabei werde ich die Bilder des Jahres durchschauen und ich werde mich auf vielen Fotos fröhlich, strahlend, glücklich und zufrieden sehen. Ich werde mich begeistert an Ereignisse erinnern und freudvolle Erlebnisse Revue passieren lassen. Darauf freue ich mich schon heute. 

     

  • Monatsrückblick Dezember 2021 – Winterfreuden und Wiederentdeckungen

    Monatsrückblick Dezember 2021 – Winterfreuden und Wiederentdeckungen

    Weihnachtsstimmung in der Praxis: Das bedeutet Kinder die Sternchen und Glöckchen entdecken, Geschenke für „unter den Christbaum“ ausschneiden, gebannt Geschichten lauschen und begeistert vom Nikolaus in der Kita erzählen. 

    Bloggen ohne Ende?

    Dezember, das bedeutet auch Jahresrückblog bei Judith Peters. In 20 Tagen ließ ich das ganze Jahr Revue passieren. Das Reflektieren von allem was war, schafft Klarheit, präzisiert Erkenntnisse und weist auf die neuen Ziele und Wege. Und es ist so erhellend, alles nochmal zu erinnern und zu betrachten. Eine meiner wichtigen Erkenntnisse: Wachstum und Entwicklung braucht Zeit. Das ist eine – zugegeben schon alte – Erfahrung aus der Heilpädagogik. Und sie lässt sich auf so viele Bereiche übertragen. Vom Samenkorn zur Blüte dauert es auch eine Weile.

    Das Jahresprogramm in „The Content Society“ lief auf das Ende hin, und ich dachte erst: Es ist gut, jetzt aufzuhören. Ich habe so viel gelernt, ich habe noch 100 Ideen weiter zu bloggen, ich werde mich auf neue Aspekte im Business konzentrieren. Dann kam ein Angebot von Judith für diejenigen, die weitermachen wollen, dem ich nicht widerstehen konnte. Und ich dachte: Hm, es sind so viele Aspekte noch in diesem Programm verborgen, die ich längst nicht alle umgesetzt habe. Der technische Support ist großartig. Das Arbeiten in der Gruppe macht so viel Freude – das ist für mich als Einzel-Unternehmerin auch von großer Bedeutung. Also los, ich mache weiter. Und ich freue mich darauf!

    Die Wiederentdeckung des Elfchens

    Kennst du Elfchen? Ich lernte sie kennen, als meine Kinder noch in der Schule waren. Das ist schon ein paar Tage, äh Jahre, her. Elfchen sind kleine Gedichte zu einem vorgegebenen Wort. Ganz einfach, aus elf Wörtern bestehend in festem Zeilenaufbau: 1. Zeile ein Wort, 2. Zeile zwei Wörter, 3. Zeile drei Wörter, 4. Zeile vier Wörter, 5. Zeile wieder ein Wort. Einfach mit Sprache spielen.

    Meine Blogger-Kollegin Nicole Isermann, von Haus aus Journalistin, veranstaltete eine Adventskalender-Elfchen-Challenge. Dabei entstanden innerhalb zweier Tage eine Handvoll Elfchen und ich war überrascht, was mir (und auch den anderen Teilnehmer:innen) alles einfiel. Was ich Online so alles Neues ausprobiere … einfach großartig, was es da zu entdecken gibt. Hast du schon mal ein Elfchen geschrieben? Wenn du mehr dazu wissen willst, dann lies Nicoles Blog-Artikel dazu: Was ist ein Elfchen?

    Ich nutzte diese Elfchen übrigens für verschiedene Instagram-Posts, Beitragsbilder zum Blog oder auch als Weihnachtsgruß per E-Mail. 

    Ich gestaltete mein Büro neu

    Was schon lange auf meiner Wunschliste stand – seit Januar 2021 genauer gesagt – setzte ich nun endlich um. Warum es so lange gedauert hat? Zum einen renovierten wir im letzten Winter bis einschließlich Februar das Elternhaus meines Mannes, um es zu vermieten. Daher hatte ich erstmal keine Lust mehr, Pinsel zu schwingen. Während des Jahres, im laufenden Betrieb sozusagen, konnte ich es schlecht unterbringen. Im Sommerurlaub waren wir praktisch nur unterwegs. Blieb also nur die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. 

    Im November räumte ich schon mal probehalber um, um neue Perspektiven einzunehmen (Fengshui lässt grüßen). Das ehemalige Jugendzimmer meiner Tochter hatte ziemlich krasse Farben (giftgrün, lila und vanillegelb), die ich einfach nicht mehr sehen konnte. Die Möbel jedoch finde ich hübsch, schlicht und klar – der Kleiderschrank ist nun zum Aktenschrank mutiert und ich bin ganz glücklich mit den neuen Farben (seidengrau und patinagrün). Witzigerweise ist sogar mein „Klarheit„-Jahreskalender diesmal in der gleichen Farbe wie die Wand. 

    PS: Den Kalender verlinke ich aus Überzeugung, ganz ohne Provision. Ich mag ihn einfach. Schlicht, übersichtlich, frei zu gestalten, und er hilft mir, das Positive sichtbar zu machen.

    Diese Blog-Artikel schrieb ich im Dezember 2021

    • 3 kraftvolle Sprachtipps für mehr Souveränität
    • Die ideale Haltung für eine stressfreie Weihnachtszeit mit Kindern
    • Jahresrückblick 2021 – Das Jahr des Wachsens

    Und was war sonst noch so im Dezember 2021

    Die Hochzeitsplanungen bei meiner Tochter werden konkret. Anfang Dezember gingen wir schon Hochzeitskleid auswählen und fanden auch etwas ganz Besonderes. Davon gibt es hier natürlich kein Bild. An Weihnachten holten wir einen Karton vom Dachboden mit Erinnerungsstücken an unsere Hochzeit. Darin fand sich auch ein Schmuckstück für die Haare der Braut – zum Spaß probierte Daniela es mal aus. Und natürlich gab es dabei viel zu erzählen.

    Weihnachtsstimmung zu Hause: Das bedeutet Adventskranz und Plätzchen backen, Essen und Besuche planen, Geschenke überlegen und verpacken. Dieses Jahr war dazu etwas mehr Voraus-Denken nötig, da wir einen Kurzurlaub im Schwarzwald zum Langlaufen einschoben. Es war einfach herrlich: Sonne, Schnee, köstliches Essen, Entspannung in der Sauna und drei Tage Auftanken. Am Ende nahmen wir am 23.12.21 unseren Sohn und seine Freundin von Freiburg mit Richtung Heimat und hatten im Auto einmal ungestört Zeit zu plaudern. 

    Ich hatte mir für den Dezember auch viel Musik gewünscht. Da es praktisch nichts im öffentlichen Bereich gab, machte ich aus der Not eine Tugend und setzte mich ganz oft am Abend mit Gitarre ins Wohnzimmer und spielte für mich selbst – ganz unweihnachtlich, einfach alte Pop- und Rocksongs, Lagerfeuerlieder und was meine Liederhefte von anno dunnemals noch so her gaben und mir Freude machte. Musik für die Seele.

    Silvester verlief dieses Jahr ganz ruhig. Am Nachmittag machten wir eine Wanderung mit Freunden durch den Spessart. Das Ziel war eine Gaststätte mit fröhlicher Einkehr. Den Abend verbrachten wir zu Hause mit einem Spiel. 

    Ausblick Januar 2022

    • Ich werde die neue Website aufsetzen, mit der Grafikerin die Gestaltung planen und die die Strukturen und Inhalte vorbereiten.
    • Ich werde mit einem neuen Kind in der Einzelintegration in der Kita und einem Kind nach einer Pause in der Praxis starten. 
    • Ein Eltern-Workshop in Präsenz ist geplant. 
    • Ich wünsche mir eine ordentliche Portion Schnee zum Langlaufen und dass ich noch ein paar neue Langlauf-Schuhe finde (die sind nämlich überall ausverkauft in Gr. 41)

    Dieser Artikel erschien bereits am 04.01.22 auf meiner früheren Website.

  • Jahresrückblick 2021 – Das Jahr des Wachsens

    Jahresrückblick 2021 – Das Jahr des Wachsens

    Wieder liegt ein Jahr hinter uns. Auch wenn es unterwegs manchmal zäh schien – es ging doch wieder ruckzuck vorbei. Wie lange im Rückblick doch schon manches her ist. Beim Durchschauen der Fotos auf dem Smartphone wurde mir wieder bewusst, was ich alles erleben durfte. Und ich kann sagen: Im Großen und Ganzen war es ein schönes Jahr. Meine Familie und ich blieben gesund, alle sind an ihrem Platz in der Welt gut aufgehoben und zufrieden, es gab schöne Erlebnisse, aufregende Mountainbike-Rennen, vieles zum Lernen und manches zum daran Wachsen. Mit Humor, Gelassenheit und Zuversicht habe ich das Jahr durchschritten und mit Dankbarkeit schaue ich in diesem Jahresrückblick 2021 darauf zurück. 

    Was aus den Plänen für 2021 wurde …

    • Als Kommunikationstrainerin Aufträge in verschiedenen Branchen generieren: Kita, Schule, Kloster, öffentliche und kirchliche Bildungsträger – nicht viele, doch immerhin unterschiedlicher Art
    • Das Online-Business weiter entwickeln (Reichweite Blog und Newsletter, Webinare): mehr dazu unter „Zahlen, Daten, Fakten“. Webinare führte ich keines durch. 
    • Mit dem Fahrrad wieder eine größere Tour machen: unsere Reise führte uns diesmal durch West- und Norddeutschland – weiter unten mehr dazu
    • Wieder mehr schwimmen gehen und SUP (Standup-Paddling) lernen: Zum Schwimmen im Hallen- und Freibad war mir unter den Corona-Bedingungen wenig zumute, wir kamen auch auf der Radtour an wenig Freiwasser-Gelegenheiten vorbei. Doch Standup-Paddling habe ich im Juni gelernt. Nach ersten Versuchen mit Leih-Geräten kaufte ich mir ein eigenes und konnte es einige Male auf dem Main einsetzen. Das machte großen Spaß und ist auch ganz ordentlich anstrengend. Vor allen Dingen finde ich die Perspektive vom Wasser aufs Ufer so interessant – auf dem Rad ist es ja immer anders herum. 

    Erkenntnis: Same procedure as last year … Pläne sind gut. Genauso gut ist es, sie loszulassen.

    Heike Brandl bei Seminar
    Fortbildung Kita
    Heike Brandl bei Fortbildung Kita mit Teilnehmerinnen
    Fortbildung Kita
    Schreibtisch mit zwei Bildschirmen
    Fortbildung Online
    Frau auf Stand-Up-Paddle auf dem Main
    Stand-up-Paddling auf dem Main

    Wachstumsbremsen im Business

    • Corona: Etliche Vorträge und Workshops fielen dem zum Opfer, wurden gleich ganz abgesagt oder zunächst verschoben. Obwohl ich natürlich meine Kommunikationstrainings auch online anbiete, gab es dafür offenbar eine Hemmschwelle für viele Kund:innen, gerade bei den VHS. Auch die Planung und Organisation bei Kitas, Schulen und anderen Bildungsträgern lief zurückhaltend. Keiner hatte große Lust, ständig mit „wer weiß, was dann wieder ist“ umzugehen.
    • Angebot: Im Mai bot ich erstmals den Online-Kurs RedensArt für Kita-Leiterinnen an. Leider konnte dieser auch noch nicht stattfinden. Ein möglicher Grund auf meiner Seite ist sicher noch die zu geringe Reichweite mit Website und Social Media. Im Frühjahr werde ich einen neuen Termin anbieten.
    • Website: Ich habe den Eindruck, mich mit zwei Websites – eine für die Heilpädagogik und eine für das Kommunikationstraining – selbst zu blockieren. Einmal geht es dabei um die Inhalte und einen lebendigen Auftritt – wo soll ich was wann aktualisieren? Die Blog-Artikel sind alle auf der Kommunikationsseite, beziehen sich inhaltlich aber auch auf das Thema Heilpädagogik. Zum anderen geht es um Google: Mit zwei Websites unter gleichem Namen ist das schwierig gut gefunden zu werden und zu „ranken“. Und zum Dritten geht es um die Funktionalität des Baukastensystems. Das ist für mich nun nicht mehr ausreichend.

    Erkenntnis: Wachstumsbremsen kann und werde ich lösen.

    Screenshot einer Website
    alte Website Heilpädagogik
    Screenshot einer Website
    alte Website Kommunikationstraining

    Website, Blog, Newsletter & Co: Meine digitale Evolution 2021

    Bezogen auf mein Motto „Wachstum“ war in diesem Bereich wohl am meisten los. Durch meine Teilnahme am Online-Kurs „The Content Society“ von Judith Peters seit Januar lernte ich eine ganze Menge: persönliche Artikel und Fachartikel nach übergeordneten Themen zu schreiben, ohne Hemmungen auf den „Veröffentlichen“-Button drücken, was alles dazu gehört im Online-Business zum Thema Website, Social Media und vieles mehr.

    Meistens schrieb ich die Artikel im Co-Blogging. Das ist einfach ein gemeinsamer Termin auf der Online-Plattform Zoom, der es ermöglicht, sich gegenseitig bei Fragen zu unterstützen. Außerdem gibt es mir – wie auch den anderen – das Gefühl, wir schaffen gemeinsam etwas, auch wenn jede an ihrem individuellen Thema arbeitet. Durch dieses regelmäßige Schreiben und das Feedback, das es innerhalb der Gruppe und durch Judith selbst immer wieder gab, konnte ich mein Profil erheblich schärfen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ein besonderer Dank gilt meinem Blog-Buddy Michaela Arlinghaus. Wir trafen uns 1 – 2 x im Monat online zum Austausch und besprachen miteinander das, was bei jeder gerade beruflich anstand. Michaela gelang es stets, die richtigen Fragen zu stellen und mich dadurch im Prozess weiter zu bringen. 

    Schon im Februar wurde mir klar, dass ich Canva brauche, ein Programm mit dem sich leicht Bilder und Grafiken gestalten lassen, ergänzt mit Schriften, Symbolen, Rahmen, Hintergründen und einer unendlichen Vielfalt an Möglichkeiten. Damit wurde es leichter, Blog-Artikel visuell zu strukturieren und auch auf den Social Media Plattformen erkennbar zu posten. Auch Instagram begann ich im Februar beruflich zu nutzen – vorher hatte ich zwar einen Account, postete jedoch allenfalls ab und an ein Ausflugs- oder Urlaubsbild. Mir war anfangs einfach noch nicht klar, wie ich mein so „sprachliches“ Thema auf dieser visuell funktionierenden Plattform darstellen sollte oder könnte. Mit Canva geht das überraschend leicht und macht außerdem Spaß. 

    Mein erstes Freebie ist im September erschienen und ich bin mega-stolz darauf. Erstens, dass ich es entwickelt habe, zweitens, dass ich es technisch selbständig aufgesetzt habe und drittens, weil ich auch sehr positive Rückmeldungen darauf erhalten habe. Dieses Freebie hat mir auch schon eine ganze Menge Newsletter-Abonnent:innen eingespielt. 

    Apropos Newsletter: Seit Januar bin ich vom monatlichen Versand auf zweiwöchig umgestiegen und die Öffnungsraten zeigen, dass ich offenbar den richtigen Ton treffe. Besonders freut es mich natürlich, wenn ich auch von Leser:innen darauf angesprochen werde oder sie mir eine schriftliche Rückmeldung geben. 

    Last but not least, im Oktober begann ich noch den Pinterest-Account mit Blog-Artikeln zu füttern. Auch hier brauchte es wieder einige Einarbeitung ins System, und einen Workflow, damit das füttern auch effizient und flüssig von der Hand geht. 

    Und im November entschloss ich mich endlich dazu, meine Websites nochmal komplett über den Haufen zu werfen.  Ich werde mir also im neuen Jahr eine WordPress-Website aufbauen. Warum erst im neuen Jahr? Vorher werde ich mir noch ein neues Branding von Sabine Stärker-Bross von wirkraum gestalten lassen. Logo, Farb- und Schriftdesign, Bild- und Wort-Tonalität fließen hier ein. Das ist die Grundlage für das weitere Vorgehen. 

    Erkenntnis: Einfach machen. Einfach machen.

    Mockup Freebie

    Falls du es noch nicht kennst: Hier ist mein kostenfreies Angebot für dich!

    Nervt es dich auch so, wenn Kolleg:innen untereinander lästern? Ich erkläre dir hier, was Lästern ist, warum Menschen so gern lästern und wie es wirkt. 

    Ich gebe dir 5 Tipps, wie du souverän mit Lästern am Arbeitsplatz umgehen kannst. 

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    Ich erweiterte meine innere Landkarte Deutschlands

    Vor kurzem spielte ich mit meinem Mann mal wieder „Ausgerechnet Buxtehude“, ein kurzweiliges Spiel, wobei du nicht nur Orte, sondern auch Sehenswürdigkeiten geografisch zueinander in Bezug setzen sollst. Ich habe zwar mal wieder verloren, fühlte mich jedoch schon wesentlich schlauer als letztes Jahr. Denn im Sommer waren wir drei Wochen mit dem Rad durch West und Norddeutschland unterwegs. Zum Rhein und bis ins Ruhrgebiet, durchs Münsterland nach Bremen, quer durch Schleswig-Holstein und an der Ostsee bis Rügen. Dort wartete eine Ferienwohnung auf uns und ein paar Tage ausruhen.

    Erkenntnis: Ich lernte, dass Flusstäler so heißen, weil es meist links und rechts davon Berge gibt – so zum Beispiel bei Bonn. Und dass auch Inseln (hier: Rügen) oftmals hügelig sind …

    Paar mit Rädern und Gepäck
    Start in Lohr am Main
    Radfahrer durchqueren Hochwasser am Rhein
    Hochwasser bei Bingen am Rhein
    Mann mit Rad in Rüdesheim
    Rüdesheim
    Frau auf Rad im Industriepark Nord Duisburg
    Industriepark Nord Duisburg
    Frau mit Rad in Bremen
    Bremen
    Dose mit Nordsee-Radler vor Fahrrad
    Nordsee Radler
    Frau im Sonnenblumenfeld
    Sonnenblumenfeld auf Rügen

    Inspiration Symposium Esslingen

    Die LINGVA ETERNA Dozentenvereinigung veranstaltet jährlich ein Symposium. Dort kommen Referent:innen aus den unterschiedlichsten Branchen und Tätigkeitsbereichen zusammen und halten ihre Fachvorträge unter der Überschrift „Jedes Wort wirkt“. Am 02.10.21 waren wir dieses Jahr in Esslingen. Dieses Jahr sprach ich darüber, wie es dir gelingt, in Besprechungen auf den Punkt zu kommen. 

    Es war ein inspirierende Veranstaltung mit zahlreichen, völlig unterschiedlichen Themen und Referent:innen. Ich nahm eine große Anzahl an Ideen für eigene Vorträge, Workshops und Blog-Artikel mit nach Hause. Außerdem genoss ich den Austausch mit meinen Kolleg:innen vor Ort, das Auftanken in unserer Gemeinschaft und das herrliche Herbstwetter in Esslingens gemütlicher Altstadt. 

    Erkenntnis: In unserer Sprache sind so viele Schätze verborgen. Sie warten nur darauf, dass wir sie entdecken und zur Entfaltung bringen. 

    Referent:innen bei Gruppenbild
    Referent:innen beim Symposium in Esslingen
    Heike Brandl bei Vortrag
    Vortrag in Esslingen

    Heilpädagogische Entwicklungen

     In drei Kitas, also mit 3 völlig verschiedenen Kindern, war ich bis zu den Sommerferien als Integrationsfachkraft tätig. Die beiden älteren Kinder, die dann in die Schule kamen, begleitete ich über mehrere Jahre und es war so großartig zu sehen, wie sie sich entfaltet haben. Ein Kind besucht nun die Regelschule, es hat gelernt, mit seinen Emotionen, seiner Impulsivität und seiner Unruhe besser umzugehen und kommt recht gut zurecht. Das andere Kind besucht eine Förderschule – aufgrund verschiedener Handicaps, die einfach zu ihm gehören. Hier war das Ziel, Teilhabe zu ermöglichen, Offenheit fürs Lernen und Akzeptanz von Strukturen zu erreichen. Es braucht nach wie vor Unterstützung,  macht schon gute Fortschritte beim Lesenlernen und geht vor allen Dingen gerne in die Schule. So bin ich bei beiden über ihre Entwicklung zufrieden. 

    Ein drittes Kind werde ich noch eine Weile begleiten. Mit einer Sprachentwicklungsstörung und großen Schwierigkeiten in der Eingewöhnung kam es zu Anfang des Jahres noch gar nicht gut in der Kita zurecht. Inzwischen hat es riesige Fortschritte gemacht, versteht viel, erzählt in Dreiwortsätzen verständlich und spielt fröhlich, friedlich und entspannt in der Gruppe. Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist, steht hier die alltagsorientierte Sprachförderung ganz klar im Vordergrund. 

    Im Rahmen der Frühförderung begleite ich außerdem Kinder mit Entwicklungsverzögerungen in verschiedenen Bereichen. Hier geht es um die individuelle Begleitung: Wir arbeiten mit den Interessen und Stärken an den Schwächen. Bei allen Kindern berate ich Eltern und Erzieherinnen zu den heilpädagogischen Themen, Erziehungsfragen und zur Kommunikation mit dem Kind. Ich freue mich jede Woche über kleine Fortschritte, Stabilisierungen und Entwicklung. 

    Erkenntnis: Wachstum und Entwicklung braucht Zeit.

    Frau wird verabschiedet mit Geschenken
    Abschied im Waldkindergarten
    Kind beim Spiel
    Frühförderung: höchste Konzentration
    Kind verziert Kalenderblatt
    Frühförderung im Dezember: Feinmotorische Aufgabe

    Private Highlights und Herausforderungen

    • Leben und Gemeinschaft fanden im Freien statt: Sport, Geburtstags-Wandertage, Feuertonnen-Glühweine, Restaurant-Besuche, …
    • Kleine Familientreffen in Freiburg, Schwäbisch Gmünd, Ebermergen
    • Das Elternhaus meines Mannes ist fertig renoviert (Dachboden isoliert und ausgebaut – selfmade, neue Heizung – Handwerker) und vermietet. Und wir sind so froh darüber, dass das alles unter Dach und Fach ist. 
    • Olympische Spiele und weitere Rad-Rennen: Juli und August waren aufregend wie nie für uns, denn unser Sohn Maximilian nahm an den Olympischen Spielen in Tokio teil (Platz 21). Wir hatten uns gewünscht, in Tokio dabei sein zu können – das war nicht möglich. Doch wir konnten ein kleines Public-Viewing im Vereinsheim organisieren, wo die Spannung ebenso greifbar in der Luft lag. Und es war schön, diese Anspannung als Eltern in Gemeinschaft erleben zu dürfen. Bei den nachfolgenden Weltmeisterschaften im italienischen Val di Sole erreichte Maximilian eine Bronze-Medaille (dabei standen mein Mann und ich mit Schnappatmung vor dem Fernseher) und einen hervorragenden Platz 5 – da waren wir dann vor Ort und hellauf begeistert. 
    • Kirchenvorstand: Viele Stunden investierte ich in Corona-bedingte Organisation: Hygieneplan-Umsetzungen und Ordner-Dienste beim Gottesdienst. Dazu kamen natürlich die üblichen Sitzungen, Aufgaben für die Öffentlichkeitsarbeit und ein kleines Projekt Fastenzeit-Online. Schön: Die Gottesdienstbesucher:innen sind treu und freuen sich stets über Wiedersehen, Austausch und Auftanken.
    • Landart-Ausstellung der Künstlerin Mila Langbehn im September (Titelbild)

    Erkenntnis: Gemeinschaft ist das, was uns trägt, sozusagen der Boden für das Wachstum. 

    Frau beim Langlaufen in der Rhön
    Langlaufen in der Rhön am 01.01.21
    Frau am Edelweiß in Karlstadt am Main
    Am Edelweiß in Karlstadt am Main
    3 Radfahrer:innen beim Kaffee auf Bank
    Ausflug im Lockdown: Kaffee und Kuchen aus dem Rucksack
    3 Radfahrer:innen bei Pause vor Feldberg-Panorama
    Blick zum Feldberg
    3 Personen bei Staufen in den Weinbergen
    Familienausflug in Staufen
    Paar im Garten mit Sektgläsern
    Hochzeitstag im Mai
    Maximilian Brandl vor der Kamera auf Terrasse
    Interview des Olympiateilnehmers Maximilian Brandl
    Familie beim Essen
    Familie nach der WM im Val di Sole
    Frau am Gipfel
    Gipfel Monte Tonale Orientale ())
    Aussicht ins Maintal mit Fahrrad und Mann
    Terroir F bei Karlstadt am Main

    Welche Bücher und Podcasts mich 2021 inspiriert haben

    Podcasts: 

    • Der Kita-Podcast für bedürfnisorientierte Kinderbetreuung von Lea Wedewardt, der Expertin für dieses Thema in Deutschland
    • Soul-Business Talk von Renate Schmidt, hier geht’s um Persönlichkeitsentwicklung, Mindset und was das mit deinem Business zu tun hat. Renate kenne ich persönlich aus unserer Blogger-Community. 

    Bücher: 

    • Matt Haig “ Die Mitternachtsbibliothek“
      Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können …
    • Uwe Laub „Leben“
      Alles Leben auf der Erde ist bedroht. Mysteriöses Massensterben in der Tierwelt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. In Pandemiezeiten nicht gerade beruhigend, jedoch sehr spannend. 
    • Sue Monk Kidd „Die Bienenhüterin“
      Coming of Age, Südstaatendrama, Liebe, ein wunderbar, liebevoll geschriebener Roman 
    • Elizabeth Gilbert „City of Girls“
      Nochmal ein Coming of Age-Roman, diesmal im New York der 40er, hinreißend erzählt von der Autorin von „Eat Pray Love“
    • Delia Owens „Der Gesang der Flusskrebse“
      Und nochmal ein Coming of Age: Im Marschland von North Carolina, überlebt ein junges Mädchen das Verlassen-Sein, findet Schutz und Freundschaft und ein ums andere Mal Missbrauch und Ausgestoßen-Sein. Atmosphärisch dicht und zauberhafte Beschreibungen der Natur. 

    Zahlen, Daten, Fakten

    • 42 Blog-Artikel 
    • 22 Newsletter bei 88 Abonnent:innen
    • 2897 Rad-Kilometer (ohne diejenigen zum Einkaufen)
    • 330 Jogging-Kilometer
    • 3 Impfungen

    Meine liebsten eigenen Blog-Artikel 2021


    Was wartet 2022 auf mich?

    • neues Branding
    • neue Website
    • neues Freebie für Eltern entwickeln
    • neuer Elternkurs
    • neu gestaltetes Arbeitszimmer
    • großartige Familienfeste (zwei sind schon geplant)
    • neue Kinder für die Heilpädagogik 
    • weiter bloggen #werschreibtderbleibt
    • Kunst – Konzerte – Kultur – Kabarett (zwei Tickets liegen schon da …)
    • mein Motto für 2022 lautet: Zeit für Freude
  • 3 kraftvolle Sprachtipps für mehr Souveränität

    3 kraftvolle Sprachtipps für mehr Souveränität

    Ärgerst du dich oft darüber, wie deine Zeit von anderen verplant wird? Hast du das Gefühl, dass andere deine Meinung und deine Interessen nicht respektieren? Ahnst du schon, dass deine Sprache etwas damit zu tun haben könnte? Dann bist du hier richtig und du wirst drei kraftvolle Sprachtipps für mehr Souveränität bekommen.

    Souveränität kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie „Unabhängigkeit“, „Überlegenheit“. Beim Menschen bedeutet es, selbstsicher zu sein. Es gibt auch den Souverän – großgeschrieben – den Inhaber der Staatsgewalt. Bist du sicher und überlegen im Auftreten wie ein Souverän? Ich gebe dir 3 Tipps dazu, wie du mit deiner Sprache klar und selbstsicher – souverän – auftreten kannst.

    1. Sei Souverän über deine Zeit

    Ob du als Angestellte oder in der Familienphase tätig bist, ob Solopreneurin oder Chefin einer Anzahl Mitarbeiter:innen – auch du kannst Souverän über deine Zeit sein. Ich spreche nicht von den Aufgaben, die du täglich zu erledigen hast und deren Einteilung. Ich spreche von der Zeitform. Dazu gebe ich dir ein Beispiel, wie viele Menschen von ihrem Tagesablauf reden:

    "Morgen früh muss ich als Erstes meine Yoga-Übungen machen. Dann muss ich vor der Arbeit noch schnell eine Maschine Wäsche einschalten. An der Arbeit wird es bestimmt hektisch, weil bald der Projektabschluss ist. Alles muss schnell erledigt und vorbereitet werden. Dann muss ich noch ein Geschenk für meine Freundin Sabine besorgen und zum Einkaufen muss ich auch noch schnell. Übermorgen habe ich frei. Da muss ich zum Friseur. Und abends muss ich zu Sabines Geburtstag."

    Schon beim Schreiben drückt es mich im Magen. Geht es dir beim Lesen auch so? Diese häufigen „müssen“ machen dir selbst und deinen Gesprächspartner:innen Druck. Und sie zeigen noch etwas: Dein Alltag ist fremdbestimmt.

    Nimm dein Leben selbst in die Hand. Wie das mit Sprache gehen soll? Hier kommt die Lösung:

    Hast du bemerkt, dass diese „müssen“ im Beispiel alle im Präsens stehen, in der Gegenwartsform? Damit packst du dir die Gegenwart voll. Zu voll. Und du tust es sogar mit Aufgaben, die erst in ein paar Tagen anstehen und auch mit Aufgaben, die an sich schön sind. Nutze das „müssen“ nur noch dann, wenn es tatsächlich um etwas Dringendes geht. Bei Alltagsaufgaben kannst du es einfach weglassen. Und jetzt kommt das Wesentliche: Nutze bei Aufgaben, die erst in der Zukunft stattfinden, auch die Zukunftsform, das Futur 1: „Ich werde etwas tun.“ Dann klingt das Beispiel von eben so:

    „Morgen früh werde ich den Tag mit meinen Yoga-Übungen beginnen. Danach werde ich eine Maschine Wäsche einschalten. Der Projektabschluss steht bevor, daher werden wir viel zu tun haben. Nach der Arbeit werde ich zum Einkaufen fahren. Meiner Freundin Sabine werde ich einen leckeren Obstkorb als Geschenk zusammenstellen. Übermorgen werde ich freihaben. Ich freue mich schon auf einen Wohlfühltermin beim Friseur. Und abends werde ich mit Sabine ihren Geburtstag feiern.“

    Ich gebe zu, das ist ungewohnt – einfach weil es neu ist. Doch wirst du bald spüren, welchen Unterschied es macht. „Carpe diem“ heißt ja auch „Nutze den Tag!“, und nicht „Stopf den Tag voll!“

    Lies hier weiter, um zu erfahren, wie du mit Kommunikationstraining Zeit gewinnen kannst.

    Sprachtipps Souveränität

    2. Sei Souverän über deinen Willen

    Hast du als Kind auch solche Sprüche gehört?

    • „Der Willi hat hier nichts verloren.“
    • „Das heißt nicht ´ich will einen Apfel haben´, das heißt ´ich möchte bitte einen Apfel haben´.“
    • „Kinder, die was wollen, kriegen eins auf die Bollen.“

    Traurig, aber wahr: das gibt es immer noch. Sowohl Eltern als auch pädagogischen Fachkräften ist nicht klar, welche fatalen Wirkungen das hat. Das jahrelange Eintrichtern von ´möchte´ führt nämlich dazu, dass wir uns auch als Erwachsene mit dem ´wollen´ schwertun. Wie sollen dann Jugendliche einmal wissen, was sie werden wollen? Wie oft höre ich auch von Erwachsenen „Wenn ich nur wüsste, was ich wirklich will.“

    Was hat es mit diesem ´möchte´ auf sich? ´Möchte´ ist grammatikalisch gesehen ein Konjunktiv 2, die Möglichkeits- oder auch Unwirklichkeitsform. Sie passt zu Wünschen oder Traumvorstelllungen, wie z.B. „Ich wäre jetzt gerne auf einer sonnigen Insel am Meer.“ Solchen Sätzen fehlt die Selbstbestimmung, die Souveränität.

    Kleine Kinder gebrauchen das ´ich will´ ganz selbstverständlich. Sie zeigen ihren Willen. Doch die Erwachsenen meinen, ihnen mit ´ich möchte´ Höflichkeit beizubringen. Lasst den Kindern ihren Willen und bringt ihnen lieber bei, wie sie dann weiter fragen können: „Ich will einen Apfel haben. Darf ich einen Apfel essen?“ Dann wird das Kind einen Schritt in Richtung Selbstsicherheit und Höflichkeit machen.

    Das ist mein Tipp: Entdecke das ´Ich will´ neu! 

    Achte darauf, es in einer bejahenden Form zu gebrauchen und nicht nur mit dem, was du nicht willst: „Ich will nicht schon wieder zum Italiener.“ An mancher Stelle wird es zu fordernd klingen. Dann passt meist ein „ich will gerne“. Das ´gerne´ macht deine Formulierung weicher.

    Nehmen wir an, es geht um die Urlaubsplanung mit dem Partner, da ist auch der Wille des Partners gefragt. So kannst du formulieren: „Ich will gerne auf eine sonnige Insel ans Meer. Hast du auch Lust darauf?“ Und wenn die Insel dein Traum zum Leben und Arbeiten ist? Dann kommt nochmal die Zeitform ins Spiel: „In einem Jahr will ich gerne auf Dauer auf einer sonnigen Insel leben. Ich werde alles gründlich vorbereiten, damit mir das gelingt. Heute beginne ich mit …“

    Infografik mit 3 Tipps für mehr Souveränität

    3. Sei Souverän über deine Person

    ´Ich´ ist die Bezeichnung für die eigene Person. Benutzt du das Pronomen ´ich´ auch wirklich, da wo es hingehört? Prüfe selbst oder bitte eine Freundin darauf zu achten: Sagst oder schreibst du oft unvollständige Sätze wie 

    • „Komme gleich“
    • „geh mal grad telefonieren“
    • „bin im Garten“

    Manchmal führen solche Stummelsätze zu Missverständnissen. „Geh mal grad telefonieren“ könnte auch eine Aufforderung sein. Größtenteils wirkt es jedoch einfach hektisch und fahrig. Es dauert kaum länger, den Satz mit ´ich´ zu vervollständigen. Zeitersparnis ist also kein Argument. Auch hier kommt wahrscheinlich wieder ein Sprachmuster aus der Kindheit zum Tragen. Die Sprüche hierzu lauten:

    • „Der Esel nennt sich immer zuerst.“
    • „Ich, ich, ich, nimm dich nicht so wichtig.“

    Kennst du sie auch? Nun bist du erwachsen und darfst sie getrost hinter dir lassen. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Selbstbewusstsein. Wo es um dich geht, darfst du auch ´ich´ sagen. Gönne dir den Raum und die Zeit in deinem Denken und Sprechen dafür. Es gibt eine Wechselwirkung zwischen deiner Sprache und deinem Leben.

    Vollständige Sätze stärken deine Präsenz, deine Ausstrahlung, deine Souveränität. Nutze die Kraft der Sprache!  

    Mit diesen Sprachtipps für mehr Souveränität wirst du dein Auftreten und deine Wirkung auf andere wesentlich weiterentwickeln können. Hier findest du meine 7 besten Tipps zum Üben im Alltag.

    Bist du neugierig geworden auf die Wirkung und Kraft der Sprache? Dann abonniere meinen Newsletter „Sprachnachrichten“!


  • Interview mit Jasmine Müller-Fuchs – Erfüllt Familie leben

    Interview mit Jasmine Müller-Fuchs – Erfüllt Familie leben

    Jasmine Müller-Fuchs begleitet und berät Eltern mit Kleinkindern in ein erfülltes Familienleben. Raus aus dem Machtkampf, hin zu mehr Leichtigkeit. Sie ist leidenschaftlicher Beziehungsmensch, Genießerin und liebt es Neues zu lernen.  Als Powerfrau will sie die Welt verändern – ihre und deine und die unserer Kinder! Sie setzt sich für einen wertschätzenden Umgang in der Familie ein. Und sie ist überzeugt, dass auch du ein erfülltes Familienleben haben kannst.

    Ich kenne Jasmine aus unserer Blogger-Community „The Content Society“ und mich begeistert ihr Thema „Bindungs- und beziehungsorientiert Familien begleiten“. Das halte ich für hochaktuell und in unserer Gesellschaft für sehr wichtig. Und ich gestehe: Als ich las, dass sie ihre Ausbildung bei Katia Saalfrank gemacht hatte, wurde ich hellhörig. Katia Saalfrank war nämlich die „Super Nanny“ von 2004 bis 11 auf RTL. Die habe ich ein wenig anders in Erinnerung… 

    Wo bist du zu Hause?

    Ich lebe in der Schweiz, ich wohne jetzt im Kanton Graubünden in einem kleinen Bergdorf mit etwa 400 Einwohnern, also sehr ländlich. Ich bin aber in der Stadt aufgewachsen, in Solothurn. Fast 16 Jahre lebe ich schon hier. Was  vielleicht speziell ist: Die Sprache hier ist romanisch, es ist ein rätoromanisches Dorf. Ich kann aber noch kein romanisch. Meine Tochter geht jetzt in den Kindergarten und da ist die Sprache romanisch. Das werde ich auch noch lernen. In dieses Dorf kam ich durch eine Lebenskrise mit Anfang 20. Ich fand hier einen Ort für Auszeiten, Lebensberatung und Persönlichkeitsentwicklung. In diesem Haus arbeitete ich später mit und lernte hier auch meinen Mann kennen. Nie hätte ich gedacht, dass ich mal in einem so kleinen Dorf wohnen würde. Ich wohne jetzt da, wo andere Ferien machen. 

    Wie bist du zur Familienbegleitung gekommen?

    Ich war sehr jung, 20 Jahre alt, als ich mit der Ausbildung zur Lehrerin fertig war. Ich habe mit einer 3. Klasse angefangen und es waren viele Sachen sehr herausfordernd und ich war mit der Klasse einfach überfordert. Vorher hatte ich zwar Praktika gemacht und war in der Jugendarbeit, aber die Verantwortung und mit diesen verschiedenen Ansprüchen von den Kindern, war es für mich ein sehr schwieriger Start in den Lehrberuf. Danach habe ich noch ein paar Stellvertretungen gemacht, bin aber nie richtig in den Beruf reingekommen. Ich habe dann Verschiedenes gemacht, in der Gastronomie gearbeitet, eine Küche geleitet, das Thema Führung hat mich interessiert. Das Thema Beziehung war immer wichtig für mich.

    Als ich dann geheiratet habe, wir Kinder bekommen haben, hat es mich vor neue Herausforderungen gestellt. Ich wollte es anders machen, ich wollte einen wertschätzenden Umgang haben in der Familie. Die Tipps mit den Konsequenzen haben sich für mich einfach nie stimmig angefühlt, und so habe ich nach neuen Wegen gesucht. 

    Meine Tochter hat einen starken Willen, ist sehr gefühlsstark, hatte starke Wutanfälle. Damit habe ich mich dann auseinandergesetzt und gemerkt, dass es mich weiterbringt.  Ich liebe es einfach, mich in Themen zu vertiefen und wollte mein Wissen weitergeben, das ist so mein „Lehrerherz“ in dem Ganzen. Und so habe ich die Ausbildung zur Familienbegleiterin gemacht. 

    Jasmine müller-Fuchs und Heike Brandl
    Interview mit Jasmine Müller-Fuchs

    Wer ist in deinem Fokus für bindungs- und beziehungsorientierte Familienbegleitung?

    Vor allem die Mütter mit Kleinkindern, die es anders machen wollen, die nicht mehr die herkömmlichen Wege gehen wollen, mit Strafen und Konsequenzen, sondern die neu Familie leben wollen. Wo die Beziehung im Mittelpunkt steht, die Bindung und ein wertschätzendes Miteinander. 

    Wie können die Menschen dich finden?

    Ich habe zuerst viele Kontakte geknüpft über Kurse für Stillgruppen und Trageberatung, Elternkurse, Babyschwimmen, Spielgruppen, und so haben mich die Mütter live kennengelernt. Seit 2019 schreibe ich auf Facebook über die Themen und seit 2020 habe ich eine Website. Ich netzwerke auf Familienmessen und zur Zeit mache ich eine Vortragsreihe. 2020 habe ich auch einen Kurs Online angeboten und will da auch noch ein weiteres Angebot entwickeln. Auch die Beratungen mache ich nur Online. Der Online-Austausch ist auch für mich als Mutter sehr wertvoll, zeitlich praktikabel, und ich brauche diesen Input. 

    Erfüllt Familie leben – Herzenswunsch und Vision

    Da will ich hin. Ich will nicht einfach so funktionieren, sondern mehr vom Leben haben. Ich will leidenschaftlich da sein, ich will das, was in meinem Herzen ist, leben und umsetzen. Für mich heißt das, dass ich gut auf mich schaue, auf die Kinder, was braucht jeder von uns. Was braucht es, dass ich mich erfüllt fühle, dass ich diese Räume für mich habe und mir nehme. Für mich heißt das auch, dass ich nicht als Erwachsene die Macht habe und alles bestimme. Es geht vielmehr um ein Miteinander, ums zusammen leben und zusammen Lösungen finden. Das heißt nicht, dass es keine Konflikte gibt, das fände ich nicht gesund. Da darf es auch mal rumpeln und dann versuchen wir unseren Weg zu finden. 

    Frau am Strand, Familie im Hintergrund
    Jasmine Müller-Fuchs mit ihrer Familie

    Wie war das mit der Super Nanny?

    Das Format wurde damals aus dem englischen Raum übernommen und war dadurch so vorgegeben mit vielen Konsequenzen und Strafen, wie der „Stillen Treppe“. Katia wollte da eigentlich mehr Beziehung und Bindung als Thema einbringen, doch das wurde nicht angenommen. Sie ist dann auch wieder ausgestiegen, weil sie nicht dahinter stehen konnte. Sie hatte eine andere Haltung. 

    Die „schwarze Pädagogik“ mit Strafen usw. gibt es schon viel länger, und wird immer noch verbreitet in Büchern. Obwohl wir heute aus der Wissenschaft, aus der Bindungsforschung wissen, dass das schädlich ist. Die meisten von uns haben das selbst erlebt und man greift darauf zurück. Und da den Weg herauszufinden ist ein Prozess, manchmal ein schmerzhafter, und das braucht Zeit. Aber ich erlebe ein Umdenken, Mütter, die sich auf den Weg gemacht haben. Aber das geht sehr langsam. Es kommt ja auch oft aus der Überforderung, dass man da auf solche alten Muster zurückgreift, wie Ausgrenzung, und das Fachwissen ist oft nicht da.

    Was ist der Unterschied für dich zur bedürfnisorientierten Pädagogik?

    Bindungs- und beziehungsorientiert heißt, ich bleib nicht beim Verhalten hängen. Ich weiß, dass jedes Verhalten einen Sinn hat, einen tieferen Grund. Dahinter stecken die Gefühle und darunter die Bedürfnisse. Ich schau also hinter das Verhalten. Ich versuche nicht, das Verhalten zu ändern, sondern frage mich: Wieso ist mein Kind in dieser Situation? Was will mir das Verhalten sagen? Und ich versuche die Bedürfnisse herauszufinden. Das heißt nicht, dass ich die Bedürfnisse immer und sofort erfülle. Das sehe ich manchmal bei „bedürfnisorientiert“ als die Gefahr, und auch dass es einfach nur um die Bedürfnisse der Kinder geht. Und das ist nicht so wie ich Familienleben verstehe. Ursprünglich ist „bedürfnisorientiert“ so gemeint: Es geht um die Bedürfnisse aller, und das ist mir wichtig. Ich stelle mehr die Beziehung in den Vordergrund. Wie kann ich in Beziehung sein? Das ist für mich der Fokus. 

    Wie schaffst du es, deine Bedürfnisse zu erfüllen?

    (Jasmine hat einen 4 jährigen Sohn, der noch immer nachts mehrfach aufwacht) 

    Zur Zeit bin ich auf einem sehr niedrigen Energielevel unterwegs und einfach sehr erschöpft. Seit 4-6 Jahren habe ich Schlafmangel, das hat seine Spuren hinterlassen. Für mich gilt es, immer wieder zu schauen, was hat jetzt Priorität. Das heißt meine Ansprüche runterzuschrauben, zum Beispiel im Haushalt. Auch Hilfe anzunehmen, mir Unterstützung dazu holen. So darf mein Sohn einmal die Woche zu den Großeltern. Und auch für mich Sachen zu machen, die mir gut tun. Also für mich ist das Business so etwas, da blühe ich auf, die Vorträge zu machen, das macht mir Freude, das Bloggen finde ich auch toll. Mir die Zeit für Sachen zu nehmen, die mir gut tun. Selbstfürsorge hat eine große Priorität. Das ist mir auch ein Anliegen in meiner Arbeit: Wenn es mir nicht gutgeht, geht es meiner Familie auch nicht gut.

    Ich habe dazu ein Freebie gemacht: Quicktipps für kleine Mama-Auszeiten im Alltag

    Hast du einen ersten Tipp für Eltern, die mit den herkömmlichen Erziehungsmethoden nicht weiterkommen?

    Das ist ein bisschen Typ-abhängig. Es gibt so viele gute Bücher (Katia Saalfrank, Jesper Juul, Nora Imlau, Susanne Mierau) oder Podcasts zum Thema. Mir hilft es sehr, jemanden zu haben, wo ich mit meinen Fragen hingehen kann, wo mich wieder aufbaut, wo ich gehalten werde. Man muss nicht allein unterwegs sein. Nein. Mir hilft es, ein Umfeld zu schaffen, mit Menschen, die mich bestärken, die mit mir diesen Weg gehen. 

    Wie läuft die Elternberatung bei dir ab?

    Für mich geht es am Anfang darum, einen Überblick zu bekommen, wie lebt diese Familie, wo finden die Herausforderungen statt. Gemeinsam schauen wir, was könnte dahinter stecken, die Gefühle, die Bedürfnisse, also hinter das Verhalten und dann, wie könnten wir das anders gestalten. Vielleicht am Ablauf etwas ändern. Was sind auch für Themen dabei, z.B. ein besseres Verständnis für mich selbst oder das Kind zu bekommen. Und dann erarbeiten wir gemeinsam die Schritte dahin. 

    Dabei kann ein Gespräch schon hilfreich sein, manchmal reicht das oder es ist ein Einstieg. Aber ich merke schon, dass es mehrere Gespräche braucht, um langfristig was zu bewirken. Und ich wäre auch gerne länger mit einer Gruppe unterwegs.

    Hast du ein Lebensmotto?

    Do what you love, love what you do! Das heißt für mich, das zu tun, was ich liebe, was mir wichtig ist, im Herzen und das was ich tue, mit Liebe zu machen. 

    Liebe Jasmine, ich danke dir für das inspirierende Interview.

    Das Interview haben wir per Zoom geführt. Da es unser erstes Gespräch war, habe ich die wesentlichen Inhalte herausgegriffen und verschriftlicht.

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