Autor: Heike Brandl

  • „Oh nein, nicht schon wieder …“

    „Oh nein, nicht schon wieder …“

    Ich stehe vor der Tür. Verschwitzt und in Laufklamotten. Und ohne Schlüssel. Keiner ist zu Hause. Scheibenkleister, denke ich, nicht schon wieder.

    Dieser Artikel entstand in der Blognacht bei Anna Koschinski, ein Schreibimpuls, der mich in die Tiefen der Kommunikation mit mir selbst führte. Es geht um meinen sprachlichen Umgang mit Missgeschicken.

    Info Box – Leichte Sprache

    Manchmal passieren uns Fehler.
    Dann sprechen viele Menschen über sich selbst schlecht.
    Das ist schlecht.
    Sprich über dich selbst freundlich.
    So freundlich wie über deine beste Freundin.

    Das Missgeschick passiert einfach

    Normalerweise stecke ich mir meinen „Sportschlüssel“ ein, ein Clip mit Haus- und Garagenschlüssel (wegen des Fahrrads). Nur war ich beim Loslaufen irgendwo in Gedanken, und so blieb der Clip am Band in der Garderobe. Und erst vor drei Wochen klingelte ich bei unserer lieben Nachbarin, die unseren Ersatzschlüssel hütet.

    Zum Glück ist sie auch diesmal zu Hause und ermahnt mich ernsthaft, ich solle doch noch einen Schlüssel im Garten oder irgendwo deponieren. Sie sei ja auch nicht immer da und überhaupt, bald vier Wochen unterwegs. „Ja“, nicke ich ernsthaft und nehme es mir ganz fest vor.

    Wie gehst du mit Missgeschicken um?

    Kennst du diese Situationen auch? Wo du elementare Dinge vergisst, Termine verpeilst, Zusagen verschusselst oder wichtige Notizen einfach nicht mehr finden kannst? Wie sprichst du dann in Gedanken oder auch mit anderen über dich selbst?

    • Immer passieren mir solche Dinge.“
    • „Ich bringe einfach nie was auf die Reihe.“
    • „Ich bin so ein Schussel / Depp / Schaf.“
    • „Ist doch klar, dass das mal wieder mir passieren muss.“

    Hörst du dir manchmal selbst zu? Und was bemerkst du dann?

    Was die Sprache bewirkt

    Vielleicht bemerkst du es auch eher, wenn du deiner Kollegin oder Freundin zuhörst:

    Hörst du Sätze mit immer oder nie, weißt du schon: „Ach, das ist ja Quatsch. Ich weiß genau, dass ihr das nicht immer passiert und dass sie vieles sehr gut auf die Reihe bringt.“

    Was kommt bei dir an, wenn jemand sich als Schussel, Depp oder Schaf bezeichnet? Wie wirkt sie mit diesem Satz? Was zeigt das über ihr Selbstbild?

    Mit dem mal wieder mir zeigt sich eine Erwartungshaltung. Als ob deine Freundin oder Kollegin ganz klar davon ausgeht, dass ihr ständig solche Missgeschicke passieren.

    Und jetzt hör bitte nochmal dir selbst zu! Magst du diese Sätze jetzt noch über dich denken oder hören? Ich empfehle dir, solche merkwürdigen Redewendungen sein zu lassen. Doch wie geht das?

    Alles auf Anfang

    Zunächst mal: Warum passieren Missgeschicke? Oft passieren sie, weil du dich am Multitasking versuchst, nicht bei der Sache bist oder mit dem denkenden Teil deines Gehirns schon das nächste Projekt planst. Da können vermeintliche Routineaufgaben schon mal schiefgehen.

    Vorbeugen wäre da eine geeignete Maßnahme. Also bei mir zum Beispiel vor dem Verlassen des Hauses nochmal innehalten und mir sagen „Nimm den Schlüssel mit!“. Die nächste Stufe wäre dann ein Zettel an der Haustür. Und natürlich das streng geheime Depot im Garten …

    Wie ich über mich selbst spreche

    Dennoch passieren uns Missgeschicke. Und auch ich sage dann „Oh nein, nicht schon wieder.“ Und dann kommentiere ich einfach die Situation: „Ich war mit meinen Gedanken woanders. Jetzt ist mir die Teekanne übergelaufen. Halb so wild, das kann ich aufwischen.“ Das ist meistens ein innerer Dialog, kann aber auch für Anwesende sein.

    Entscheidend ist das Wohlwollen mit mir selbst. Ich spreche so mit mir, wie ich auch mit meiner besten Freundin oder meinem Partner sprechen würde. Und zu denen würde ich ja auch nichts so Abwertendes sagen, wie „Was bist du doch für ein Trampel.“

    Gerade die Sätze mit „Ich bin …“ sind so einprägsam. Und deshalb sind sie so bedeutsam für unser Selbstbild. Sei also achtsam damit und benutze sie im Zusammenhang mit deinen positiven Eigenschaften und Fähigkeiten. Trau dich zu sagen:

    • „Ich bin eine gute Sängerin.“
    • „Ich bin mutig und sehe zuversichtlich in die Welt.“

    Sprich so freundlich über dich, wie du auch über deine beste Freundin sprechen würdest. Das ist echte Selbstfürsorge. Und Selbstfürsorge mit der eigenen Sprache, das dient auch der Stressregulation.

    In einem anderen Artikel schreibe ich auch über diesen „inneren Dialog“ zum Thema Ich muss gar nichts. Führst du auch diesen Dialog manchmal mit dir? Dann schau mal rein.

  • Bücher und Material aus meiner heilpädagogischen Praxis

    Bücher und Material aus meiner heilpädagogischen Praxis

    Ich habe im Juli 2025 meine Heilpädagogische Praxis geschlossen und biete nun ausschließlich Fortbildung, Seminare und Coaching an. Daher habe ich keinen Bedarf mehr an meiner gesammelten Fachliteratur und dem umfangreichen Diagnostik- und Fördermaterial. Ich räume mein Lager und verkaufe mein Heilpädagogik-Material günstig.

    Schau, was dich interessiert und schreib mir eine Nachricht per E-Mail oder Whatsapp/Signal. Oder ruf an und komm und schau und nimm direkt mit, was du brauchen kannst.

    Und vor allem: Erzähl es allen Heilpädagog*innen, Logopäd*innen, Ergotherapeut*innen und Erzieher*innen und solchen die es werden wollen. Vieles ist auch für Eltern betroffener Kinder interessant.

    Info Box

    Meine Praxis für Heilpädagogik ist geschlossen.
    Deshalb brauche ich vieles nicht mehr.
    Vielleicht können es andere Menschen brauchen.
    Sie können es preiswert bei mir kaufen.

    Preisgestaltung

    Artikel aus den Jahren 2025 – 2015 zum halben Preis des Neupreises

    Artikel aus den Jahren davor: mach mir ein Angebot

    Versand zuzüglich Porto und Verpackung

    Diagnostik

    • Disyps-III Diagnostik-System für Psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder und Jugendliche -III
      (Manual und fast alle Diagnose- und Beurteilungsbögen enthalten)
      Döpfner/Görtz-Dorten, Vlg. Hogrefe Göttingen 2017, Neupreis 260 €
    • SETK-2 Sprachentwicklungstest für zweijährige Kinder (Koffer mit Manual, Testmaterial und 9 Testbögen)Hannelore Grimm, Vlg. Hogrefe Göttingen 2000
    • SETK 3-5 Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder
      (Koffer mit Manual, Testmaterial und Testbögen – 6 St. Für 3;0 – 3;11 Jahre, 2 St. Für 4;0 – 5;11 Jahre)
      Hannelore Grimm, Vlg. Hogrefe Göttingen 2010
    • Bunte Steine – Mein Entwicklungshaus – partizipatives, heilpädagogisches Diagnostikverfahren für den Einsatz in Kitas (oder Frühförderung)
      (Manual mit Musterförderplan und 2 faltbare Entwicklungshäuser)
      Haberkorn/Hohmann, Vlg. BHP Berlin
    • FEW Frostig Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung
      (Manual, Testmaterial und 4 Testhefte)
      Oskar Lockowandt, Vlg. Beltz 9. Aufl. 2000
    • Die diagnostischen Einschätzskalen (DES) zur Beurteilung des Entwicklungsstandes und der Schulfähigkeit
      (Manual, 5 Testbögen)
      Karlheinz Barth, Vlg. Reinhardt 5. Aufl. 1998
    • Handbuch der heilpädagogischen Diagnostik
      Paula Tietze-Fritz, Vlg. Modernes lernen Dortmund, 3. Aufl. 1996
    • Wie weit ist ein Kind entwickelt? – Anleitung zur Entwicklungsüberprüfung
      Ernst Kiphard, Vlg. Modernes Lernen Dortmund 11. Aufl. 2002
    • Diagnostik mit Pfiffigunde – ein kindgerechtes Verfahren zur Beobachtung von Wahrnehmung und Motorik (5-8 Jahre)
      Barbara Cardenas, Vlg. Borgmann Dortmund, 7. Aufl. 2000
    • EBI – Eltern-Belastungs-Inventar
      (Manual und 7 Fragebögen)
      Heinrich Tröster, Vlg. Hogrefe Göttingen 2011

    Trainingsprogramme

    • Marburger Konzentrationstraining für Kindergarten–  und Vorschulkinder (Ordner mit Manual, Übungsprogramm und Kopiervorlagen)
      Krowatschek u.a., Vlg. Borgmann Dortmund 2004, Neupreis 40 €
    • Kleine Schritte – Frühförderprogramm für Kinder mit einer Entwicklungsverzögerung
      11 Bände im Schuber
      Pieterse u.a. , Deutsches Down-Syndrom-Info Center 2. Aufl. 2005
    • Schreibtanz I – Von abstrakten Bewegungen zu konkreten Linien – für 3-8jährige Kinder
      Oussoren-Voors, Vlg. Modernes lernen, Dortmund 5. Aufl. 2004
    • Ich schaffs! – Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden – Das 15 Schritte-Programm
      Ben Furman Vlg. Carl Auer Heidelberg 3. Aufl. 2005
    • Beurteilen, beraten, fördern
      Materialien zur Diagnose, Therapie und Bericht-/Gutachtenerstellung bei Lern-, Sprach- und Verhaltensauffälligkeiten in Vor-, Grund- und Sonderschule
      (Ordner mit Manual, Übungsprogramm und Kopiervorlagen sowie teilweise ergänzend erstelltem Übungsmaterial) Neupreis 48 €
      Gerd Ulrich Heuer, Vlg. Modernes lernen Dortmund 6. Aufl. 2008
    • Da sind wir – Sprachförderung für Kinder ab 2 Jahre
      (Ordner mit Spielvorschlägen, Material und Übungseinheiten)
      Burger-Gartner u.a., Vlg. Modernes lernen Dortmund 2006, Neupreis 34 €
    • Ich wär jetzt mal ne Fledermaus – Spiel- und Bewegungsgeschichten zur sensomotorischen Förderung
      Beigel/Grönemeyer, Vlg. Modernes lernen Dortmund 2014
    • Der Wörtergarten – Ein ressourcenorientiertes Sprachentwicklungsmaterial zum Auslösen des Wortschatzspurtes (Schaubild, Spielfeld, Bildkarten, Manual und Kopiervorlagen)
      Wibke Carstensen, Vlg. BHP Berlin 2017
    • Spuren auf der Haut – ein therapeutisches Programm
      (Rückenmalen … Spiralbindung)
      Oliver Künzel, Vlg. Modernes lernen Dortmund 1999
    • Zwei kleine Kreise gehen auf die Reise – Mal-Reime: Wie Hand und Mund sich helfen (Spiralbindung)
      Albers/Reincke, Vlg. Modernes lernen Dortmund 2019
    • Voll bei der Sache – Das Konzentrationsprogramm für Kinder (Elternratgeber)
      Wolfgang Endres, Elisabeth Bernard, Vlg. Kösel München 1994
    • Adlerauge Anyel – Neuropsychologisches Trainingsprogramm zur Förderung der visuellen Wahrnehmung bei Kindern von 5-9 Jahren (inkl. CD-Rom)
      Lichenauer/Reif, Vlg. Schulz-Kirchner Idstein 2013
    • Triple P – Verhaltenstherapeutisches Trainingsprogramm für Kindergarten und Grundschule  (A4 Karten im Ordner)  2000

    Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie und Kindertherapie

    • Entwicklungsgespräche in Kindergarten und Kita
      Groot-Wilken/Warda Vlg. Herder Freiburg 5. Aufl. 2011
    • Freiheit und Grenzen – Liebe und Respekt
      Rebeca Wild, Vlg. Beltz Weinheim 2003
    • Kinder lernen aus den Folgen
      Rudolf Dreikurs/Loren Grey, Vlg. Herder 19. Aufl. 2000
    • Kinderleichte Lösungen – Lösungsorientierte Kreative Kindertherapie
      Vogt-Hillmann u.a. Vlg. Borgmann Dortmund 4. Aufl. 2002
      Manchmal könnte ich Dich – Starke Kinder erziehen
      Ulrich Rohmann Vlg. Borgmann Dortmund 1999
    • Emotionale Intelligenz
      Daniel Goleman Vlg. Dtv München 11. Aufl. 1999
    • Das hyperaktive Kind und seine Probleme
      Cordula Neuhaus, Vlg. Ravensburger 1999
    • Die ADHS Lüge – Eine Fehldiagnose und ihre Folgen
      Richard Saul, Vlg. Klett Stuttgart 2015
    • Hyperaktivität – Aufmerksamkeitsstörung oder Kreativitätszeichen
      Skrodzki/Mertens (Hrsg.) Vlg. Borgmann Dortmund 2000
    • ICF-basiertes Arbeiten in der Frühförderung
      Manfred Pretis, Vlg. Reinhardt München 2020, Neupreis 29,90 €
    • Heilpädagogische Kunsttherapie
      Karl-Heinz Menzen, Vlg. Lambertus Freiburg 1994
    • Warum das Huhn vier Beine hat – Das Geheimnis der kindlichen Bildsprache
      Knut Philipps, Vlg. Knut Philipps 2004
    • Theorie und Praxis des therapeutischen Puppenspiels – Lebendige Psychologie C.G. Jungs
      Gudrun Gouda, Vlg. Modernes lernen Dortmund 2001
    • Nicht von schlechten Eltern – Kinder psychisch Kranker
      Mattejat u.a. Vlg. Balance Bonn 2008
    • Positive Familientherapie
      Nossrat Peseschkian, Vlg. Fischer Frankfurt 1989
    • Klientenzentrierte Spiel- und Familientherapie
      Stefan Schmidtchen, Vlg. Psychologie Verlags Union Weinheim 1991
    • Neuropsychologie für Pädagogen – Neuropädagogik für die Schule
      Ingeborg Milz, Vlg. Borgmann Dortmund, 4. Aufl. 2002
    • Lehrbuch der Marte-Meo-Methode – Entwicklungsförderung mit Videounterstützung
      Bünder u.a. Vlg. Vandenhoeck, 2. Aufl. 2010
    • Zart war ich, bitter wars – sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen
      Ursula Enders Vlg. Kölner Volksblatt 1990
    • Portfolios im Kindergarten – Das schwedische Modell – Lernschritte dokumentieren, reflektieren, präsentieren
      Krok/Lindewald, Vlg. An der Ruhr Mühlheim 2007
    • Spiele zur Herzensbildung – Emotionale Intelligenz und soziales Lernen
      Charmaine Liebertz Vlg. burckhardthaus-Laetare München 2014
    • Kinder brauchen Herzensbildung
      Andrea Erkert Vlg. modernes Lernen Dortmund 2022
    • Konflikte bei Kita-Kindern
      Christa Schäfer Vlg. Cornelsen Berlin 2108

    Wahrnehmung, Rhythmik und Motorik

    • Geschickte Hände – Feinmotorische Übungen für Kinder in spielerischer Form
      Sabine Pauli/Andrea Kisch Vlg. modernes Lernen Dortmund 9. Aufl. 2003
    • Spiele zur Förderung der Handgeschicklichkeit und Grafomotorik für Therapie und Pädagogik
      Sabine Pauli/Andrea Kisch Vlg. modernes Lernen Dortmund 2018
    • Sinne – Ideen für die Kita-Praxis
      Maria Weininger Vlg. Cornelsen Berlin 2011
    • Was ist los mit meinem Kind? Bewegungsauffälligkeiten bei Kindern
      Sabine Pauli/Andrea Kisch Vlg. Ravensburger 1992
    • Theorie und Praxis der psychomotorischen Förderung
      Textband und Arbeitsbuch
      Dietrich Eggert u.a. Vlg. borgmann Dortmund 5. Aufl. 2002
    • Kinder mit Wahrnehmungsstörungen
      Heidrun Becker Vlg. Schulz-Kirchner Idstein 2. Aufl. 2007
    • Die motorische und perzeptuelle Entwicklung des Kindes – ein praktisches Lehrbuch für die Arbeit mit normalen und retardierten Kindern
      Britta Holle Vlg. Beltz 4. Aufl. 2000
    • Chancen für Kinder mit Muskelhypotonie – Ein Ratgeber für Eltern, Therapeuten und Berater
      Christiane Seiler, book on demand 2009
    • Feinmotorik – ein praktischer Ratgeber zur gezielten Förderung von Kindern mit Down-Syndrom
      Maryanne Bruni Vlg. G& S 2011
    • Basale Stimulation – Das Konzept
      Andreas Fröhlich, Vlg. Selbstbestimmtes leben, 5. Aufl. 2008
    • Kinder brauchen Bewegung – Übungen, Spiele und Lieder für Kinder und Erwachsene
      Klaus W. Hoffmann Vlg. Rowohlt Hamburg 1998
    • Gesunde Füße für Ihr Kind – spielerische Fußgymnastik mit Spiraldynamik
      Larsen u.a. Vlg. Trias Stuttgart 4. Aufl. 2012
    • Helfen durch Rhythmik – Verhaltensauffällige Kinder – erkennen, verstehen, richtig behandeln
      Klöppel/Vliex Vlg. Herder Freiburg 1992
    • Sinn-voll und alltäglich – Materialiensammlung für Kinder mit Wahrnehmungsstörungen (Spiralbindung)
      Meier/Richle Vlg. Modernes lernen, Dortmund 12. Aufl. 2011
    • Die spielen ja nur!? – Psychomotorik in der Kindergartenpraxis
      Beins/Cox Vlg. Borgmann, Dortmund 2001
    • Fantasievoll Bewegungslandschaften – 32 Ideenkarten fürs Kinderturnen (von 3-6 Jahren)
      Just/Müller, Vlg. Herder Freiburg 2013

    Lernen

    • Topfit für die Schule durch kreatives Lernen im Familienalltag
      Rupert Dernick Vlg. Kösel München 8. Aufl. 2014
    • Lernschwächen früh erkennen im Vorschul- und Grundschulalter
      Karlheinz Barth Vlg. Reinhardt München 4. Aufl. 2003
    • Hochbegabung in der Kindheit
      Roedell u.a. Vlg. Asanger Heidelberg 2000
    • Entwicklung und Frühförderung von Kindern mit Down-Syndrom – Das Programm „Kleine Schritte“
      Theorie und Praxis zum Programm, teilweise mit Markierungen
      Meindert Haveman (Hrsg.), Vlg. Kohlhammer Stuttgart 2007
    • Lernen kann phantastisch sein
      Barbara Meister Vitale, Vlg. Gabal Offenbach, 10. Aufl. 2000
    • Ist mein Kind schulreif? – spielerische Übungen für einen erfolgreichen Start
      Roß/Häusler, Vlg. Pattloch Augsburg 1995
    • 3, 2, 1 – viele, wenig, keins – Zahlen, Mengen und Muster entdecken
      Naumann-Kipper Vlg. Herder Freiburg 2006

    Sprache und Sprechen, Kommunikation und Gebärden

    • GUK 1 – Gebärdenunterstützte Kommunikation Grundwortschatz
      A6 Karten im Karton + Ordner mit Übungsmaterial
      Etta Wilken Vlg. Deutsches Down-Syndrom Info-Center
      4. Aufl. 2006
    • Mit schöner Sprache durch das Jahr – Ein multisensorieller, sprachfördernder Lehrgang für Kiga, Vorschule und Grundstufe
      Anna Fischer-Olm Vlg. Borgmann Dortmund 2003
    • Kunterbunt rund um den Mund – Materialsammlung für die mundmotorische Übungsbehandlung (Spiralbindung)
      Adams u.a. Vlg. Modernes Lernen Dortmund 8. Aufl. 2006
    • So können wir uns besser verständigen – Gebärden als Hilfe zum Spracherwerb und zur Förderung der Kommunikationsfähigkeit bei nichtsprechenden Kindern (Spiralbindung)
      Köhnen/Roth, Vlg. Modernes Lernen Dortmund 2007
    • Mutismus im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter – Ratgeber
      Boris Hartmann/Michael Lange Vlg. Schulz-Kirchner Idstein 5. Aufl. 2010
    • Spiele zur Sprachförderung Band 1 und 2
      Maria Monschein, Vlg. Don Bosco München 2003
    • Sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen

    Inklusion

    • Anders sind wir alle – 40 Kita-Projektideen zu 5 Bilderbüchern
      Aline Kurt, Vlg. Beltz Weinheim 2015
    • Dabeisein ist nicht alles – Inklusion und Zusammenleben im Kindergarten
      Kreuzer, Ytterhus (Hrsg.), Vlg. Reinhart München 2008
    • Miteinander spielen, voneinander lernen – Kinder mit und ohne Behinderung in Kitas
      Susanne Schmidt (Hrsg.) Vlg. Herder Freiburg 2002
    • Kinder in der Kita heilpädagogisch begleiten und fördern – Inklusion im Kontext einer Regeleinrichtung
      Mommertz u.a. Vlg BHP Berlin 2010
    • Ein Weg für alle – Leben mit Montessori – Montessori-Therapie und -Heilpädagogik in der Praxis
      Lore Anderlik, Vlg. Modernes Lernen Dortmund, 4. Aufl. 2006
    • Gemeinsam gestalten – Arbeitsbuch zur inklusiven Kreativitätsförderung
      Herbert Steiner, Vlg. Borgmann Dortmund 5. Aufl. 2014
    • So verstehen wir uns gut – Kooperative Spiele für Vorschulkinder
      Andrea Erkert, Vlg. Herder Freiburg 2008
  • Leichte Sprache und das Lingva Eterna Sprach- und Kommunikationstraining

    Leichte Sprache und das Lingva Eterna Sprach- und Kommunikationstraining

    Meine Website soll barrierefrei werden. Das ist zwar nur für größere Unternehmen seit 28.06.25 Pflicht. Doch ist es mir schon vom beruflichen Selbstverständnis als Heilpädagogin und Kommunikationstrainerin her ein Anliegen, Teilhabe zu ermöglichen und Hürden abzubauen. Leichte Sprache kann auch ein Element im Kommunikationstraining sein.

    Nun habe ich mir vorgenommen, meine Artikel künftig mit einer Übersicht der wichtigsten Informationen (in der Info Box) in Leichter Sprache zu ergänzen. (Bei „Leichter Sprache“ wird das L großgeschrieben, da es sich um einen feststehenden Begriff handelt.)

    Info Box

    Ich will, dass meine Internet-Seite barrierefrei ist.
    Das bedeutet: Alle Menschen sollen sie gut benutzen können.
    Ich will, dass mehr Menschen mitmachen können.
    Darum mache ich für alle Texte eine Zusammenfassung in Leichter Sprache.

    Zuerst erkläre ich, was Leichte Sprache ist.
    Dann zeige ich ein Beispiel.
    In dem Beispiel erkläre ich den Unterschied zwischen Leichter Sprache und Einfacher Sprache.

    Ich biete auch ein Training für gute Gespräche an.
    In meinem Training gibt es viele Regeln aus der Leichten Sprache.

    Zum Beispiel:
    • Ich mache klare Strukturen im Gespräch.
    • Ich spreche langsam und mache Pausen.
    • Ich benutze Sätze ohne das Wort „nicht“.
    • Ich mache kurze und ganze Sätze.
    • Ich nutze Wörter mit einer klaren Bedeutung.

    So können mich alle Menschen besser verstehen.
    Du kannst dieses Training bei mir machen.

    Was ist Leichte Sprache?

    Leichte Sprache bedeutet, dass ein Text einfach geschrieben ist und bestimmte Regeln einhält. Er darf zum Beispiel nur einfache Wörter verwenden, er soll keine Fachwörter enthalten oder diese erklären. Jeder Satz steht in einer Zeile, soll nur eine Aussage enthalten und keine Nebensätze nutzen.

    So sollen alle Menschen den Text verstehen, auch Menschen mit Lernschwierigkeiten, Demenz, Leseschwierigkeiten oder großen Problemen mit der deutschen Sprache. Doch sie macht Texte natürlich für alle leichter verständlich.

    Was ist der Unterschied zwischen Leichter Sprache und Einfacher Sprache?

    Der folgende Text ist ein Ausschnitt von einer Website der Bundesregierung zum Thema und in Leichter Sprache geschrieben:

    Die Texte in Leichter Sprache nutzen ganz einfache Wörter.
    Sätze in der Leichten Sprache sind immer gleich aufgebaut:
    Wer tut was?

    Sätze in Leichter Sprache haben fast nie ein Komma.

    Die Texte in Einfacher Sprache haben auch längere Sätze.
    Lange Wörter können in Einfacher Sprache vorkommen.
    Diese langen Wörter müssen nicht getrennt werden.
    In Leichter Sprache muss man lange Wörter trennen.
    Texte in Leichter Sprache müssen geprüft werden.

    In den Einfache-Sprache-Texten steht immer der gesamte Inhalt vom schweren Text.
    Texte in Leichter Sprache sind eine Art Übersicht der wichtigsten Infos.
    Diese Texte sind immer ein Hilfs-Mittel für schwere Texte.
    Sie sollen zusammen mit dem schweren Text angeboten werden.

    Welche Elemente von Leichter und Einfacher Sprache finden sich im LINGVA ETERNA Sprach- und Kommunikationskonzept?

    Elemente der Kommunikation

    Das Lingva Eterna Kommunikationsmodell führt auf einfache und immer gleich strukturierte Weise durch Gespräche aller Art.

    1. Klare Intention: Was ist deine Absicht?
    2. Ansprache: Stelle Kontakt zur Gesprächspartnerin her.
    3. Rahmen: Hier sagst du deinem Gegenüber, worum es gerade geht.
    4. Diskurs: Das ist der Austausch, Frage und Antwort, Information und Rückfrage oder Aufforderung und Kommentar.
    5. Abschluss: Das kann eine Zusammenfassung, Dank oder gute Wünsche sein, ein Gruß oder eine Vereinbarung.

    Elemente in der Art und Weise zu sprechen

    Im Lingva Eterna Sprach- und Kommunikationskonzept achten wir darauf, das Sprechtempo angemessen und verständlich zu halten.

    Pausen haben eine besondere Bedeutung: Nach der Ansprache mit dem Namen oder einem Gruß legen wir Wert auf eine minimale Pause. So kann mein Dialogpartner auch seine Konzentration auf den folgenden Gesprächsinhalt lenken. Mehr dazu kannst du hier nachlesen: 3A – in 3 Schritten mehr Aufmerksamkeit erreichen.

    Auch zwischen Sätzen können minimale Pausen sinnvoll sein, um die Wirkung und Verständlichkeit des Inhalts zu verbessern. So können alle Menschen leichter folgen.

    Die Sprachmelodie folgt der Grammatik von Sätzen. Wir achten darauf, bei Aussagen und Aufforderungen die Stimme am Satzende zu senken. Nur bei echten Fragen heben wir am Satzende die Stimme an. (Viele Menschen formulieren hier unklar und vermischen Aufforderungssätze und Fragesätze. Beispiele findest du hier: Erfolgreich führen ohne Wischi-Waschi)

    Elemente der Grammatik

    Gehirngerechte Sprache kommt weitgehend ohne Verneinungen aus. Andrea Halbritter schreibt in ihrem Artikel über Verneinungen in Leichter Sprache: „Insbesondere der Negationspartikel nicht wird gern überlesen – und zwar von allen Menschen und nicht nur Leser*innen, die Leichte Sprache benötigen.“

    Anstatt: „Ich habe nichts dagegen.“
    lieber: „Ich bin einverstanden / auch dafür / finde es gut.“

    Anstatt: „Nicht auf den Tisch klettern!“
    lieber: „Komm runter! – Bleib unten! – Setz dich auf den Stuhl!“

    Lieber Aktiv als Passiv. Passivkonstruktionen sind schwer verständlich, denn sie haben ein Hilfsverb und das Vollverb steht erst am Satzende. Im Aktivsatz ist klar, wer handelt.

    Anstatt: „Der Bericht wurde von Frau Meier geschrieben“
    lieber: „Frau Meier schrieb den Bericht.“

    Elemente des Satzbaus

    Lingva Eterna achtet auf kurze, vollständige Sätze. „Wer tut was?“ ist auch hier die Basis. Dabei geht es um mehrere Aspekte:

    • In einem Hauptsatz lässt sich genau ein Bild (bzw. eine Aussage) unterbringen, mit dem Zuhörerinnen sich etwas vorstellen können.
    • Die wesentliche Botschaft kann leichter erinnert werden.
    • Bei mehreren aufeinanderfolgenden Sätzen kann der Zuhörer leichter folgen.

    Elemente des Wortschatzes

    Im Lingva Eterna Sprach- und Kommunikationskonzept achten wir auf einen sinnkonformen Wortschatz. Das heißt, wir verwenden Wörter und Redewendungen der Situation und der Bedeutung entsprechend. Wir achten auch darauf, welche Bilder eine Redewendung erzeugt.

    Ich nenne einige Beispiele für nicht passende Formulierungen:

    • „Ich habe meinen Kalender gerade nicht im Kopf.“ (bei einer Terminabsprache)
    • „Hau rein!“ (zu Kindern beim Mittagessen – ich sehe schon die Suppe spritzen)
    • „Dieses Problem macht mir Kopfzerbrechen.“ (und wahrscheinlich Kopfschmerzen)
    • „Ich suche eine neue Wohnung.“ (besser: „Ich werde eine neue Wohnung finden.“)
    • „Ich bin die Pizza Napoli.“ (wenn die Kellnerin das Essen für mehrere Personen bringt … Bist du wirklich die Pizza?)

    Leichte Sprache im Kommunikationstraining

    Im Coaching erlebe ich immer wieder bei Eltern, dass sie sich unverständlich ausdrücken. Kinder sind irritiert, wenn die Mama mit vielen Negationen redet oder der Papa komplizierte Höflichkeitskonjunktive benutzt. Hier ist es gut, mit Klarheit und leichter Sprache für Verständlichkeit zu sorgen.

    Im beruflichen Umfeld dreht es sich oft um den Wortschatz und Sprachgebrauch, der nicht sinnkonform oder zu negativ geprägt ist. Manches Mal fließt auch noch Ironie mit ein – wer soll da noch durchblicken?

    In Fortbildungen an Kitas oder Seminaren bei Bildungsträgern führe ich häufig in das Lingva Eterna Kommunikationsmodell ein und bringe so Klarheit in Gespräche. Auch das Thema Pausen und Grammatik sind effektive Elemente, mit denen wir viel erreichen können.


    Willst du mehr Klarheit für deine Kommunikation und bessere Verständlichkeit in Gesprächen? Dann melde dich bei mir und wir finden ein passendes Angebot für deinen Bedarf.

    Du hast auf meiner Website etwas entdeckt, das ich im Hinblick auf Barrierefreiheit verbessern kann? Dann schreib mir bitte auch – ich bin da erst am Anfang.

    PS: Meine Info-Box in Leichter Sprache habe ich mithilfe eines kostenlosen Chat GPT Tools der Lebenshilfe Heinsberg erstellt.

  • Verbundenheit im Alltag leben – praktische Tipps für mehr Nähe und Vertrauen

    Verbundenheit im Alltag leben – praktische Tipps für mehr Nähe und Vertrauen

    Verbundenheit bedeutet für mich, Nähe und Vertrauen in Beziehungen zu spüren, tagtäglich in meinem Alltag. Das kann für Familie und Freunde gleichermaßen gelten wie in kollegialen Kontakten oder Gruppen, in denen ich mich engagiere.

    Ich halte es für elementar, in Verbundenheit zu mir selbst und zu mir nahe stehenden Menschen zu leben. Nur dann kann ich persönliche und gesellschaftliche Herausforderungen aushalten und mit ihnen angemessen umgehen.

    Schon länger hatte ich vor, einen eigenen Artikel zum Thema Verbundenheit zu schreiben. 2024 hatte ich Fokus Verbundenheit sogar als Jahresmotto. Ich sammelte zahlreiche Ideen dazu, legte besonderen Wert auf meine Reflexion zum Thema und schaute auch im Jahresrückblick 2024 wieder genauer hin. Das Jahr ging vorbei und der geplante Artikel war nicht geschrieben.

    Doch ließ mich das Thema noch nicht los. Immer wieder berührt es mich im Rahmen von Coachings oder Fortbildungen, aber auch im persönlichen Umfeld.

    „Wir sind nicht getrennt voneinander, sondern miteinander verbunden. In dieser Verbundenheit liegt die Lösung unserer Probleme.“
    Dalai Lama

    Deshalb beleuchte ich das Thema hier tiefer, betrachte verschiedene Aspekte dazu und will dir auch praktische Tipps für deinen Alltag mitgeben.

    Info Box – Leichte Sprache

    Alle Menschen wollen sich verbunden fühlen.
    Das ist wichtig für Menschen.

    Du kannst dich auch gut mit dir selbst verbinden.
    Zum Beispiel:
    Du spürst deinen Körper.
    Du merkst: So fühle ich mich jetzt.
    Du fühlst dich gut mit Freunden oder mit deiner Familie.

    Du kannst auch die Verbindung zu anderen Menschen besser machen.
    Zum Beispiel:
    Du zeigst einem Menschen: Ich mag dich.
    Du sagst einem Menschen: So geht es mir.
    Du grüßt freundlich.
    Du lädst Menschen zu dir ein.

    Verbundenheit mit dir selbst

    Um gelungene, befriedigende Bindung, Verbundenheit und Beziehung zu anderen Menschen herstellen zu können, braucht es eine tiefe Verbundenheit zu dir selbst.

    Wie du Verbundenheit mit dir selbst wahrnehmen kannst

    Es ist hilfreich, diese Verbundenheit auf verschiedenen Ebenen wahrzunehmen. Du kannst dich daran orientieren, was dir deine Bedürfnisse mitteilen.

    • Spürst du deine vitalen Bedürfnisse?
      Hunger, Durst, Müdigkeit, frische Luft, Licht und Sonne, Ruhe, Schlaf, Schutz vor Witterung, Bewegung, Körperkontakt, Verdauung, Sexualität, Gesundheit
      Was sagt dir dein Körper?
    • Nimmst du deine emotionalen Bedürfnisse wahr?
      Sicherheit, Gerechtigkeit, Einfühlsamkeit, Anerkennung, Freundlichkeit, Vertrauen, Selbstwertschutz
      Was sagen dir deine Gefühle? Wie zeigen sie sich?
    • Achtest du deine sozialen Bedürfnisse?
      Zugehörigkeit, Bindung, Verbundenheit, Kooperation, Loyalität
      Hast du ein für dich stimmiges Maß an familiären, freundschaftlichen, kollegialen, romantischen Beziehungen und Kontakten zu Gruppen?
    • Kennst du deine kognitiven Bedürfnisse?
      Lernen, Entwicklung, Neugier, Wissen, Kompetenz, Orientierung und Kontrolle
      Wie nährst und forderst du dein Gehirn?

    Lerne dich immer besser kennen und schau, ob du deine Bedürfnisse auch ausgewogen befriedigst. Manche vergessen im Stress zwischen Familie und Beruf, ausreichend zu essen und zu trinken. Bei anderen ist vor lauter Lernen und Arbeiten keine Zeit mehr für Bewegung oder Freundschaften. Als ich eine junge Mutter war, hatte ich irgendwann das Bedürfnis, mein Hirn wieder mehr zu fordern.

    Wie du Verbundenheit mit dir selbst im Alltag stärken kannst

    Klar, du kannst dir einfach eine Liste oder eine Mindmap dazu machen, wie das mit den Bedürfnissen bei dir aussieht und überlegen, in welchen Bereichen noch Luft nach oben ist.

    Vielleicht hilft es dir, wenn du dir Optionen für unterschiedliches Zeitbudget aufschreibst. Also zum Beispiel für die 5-Minuten-Pause am Fenster tief atmen oder ein schönes Lied anhören oder genussvoll einen Tee trinken. Und für die 30-Minuten-Pause einen flotten Spaziergang oder ein Telefonat mit einer lieben Person …

    Du kannst auch einfach eine Hand aufs Herz und eine Hand auf den Bauch legen und in dich hineinhören. Was nimmst du alles wahr? Von außen an Sinnesreizen, von innen an Körperwahrnehmungen oder Bewegungsimpulsen, an Gefühlen und Emotionen, an Verbundenheit, an Gedanken … Das nennt sich somatische Achtsamkeit und ich gebe das auch in meinen Workshops mit den S-O-S Übungen weiter.

    Verbundenheit mit anderen

    „In der Verbundenheit mit anderen liegt die wahre Stärke.“
    Laotse (6. Jh. v. Chr.)

    Emotionale Verbundenheit zeigen

    Eigenen Kindern kannst du Geborgenheit gut mit Körperkontakt und körperlicher Nähe vermitteln. Du kannst sie auf den Arm oder Schoß nehmen oder z.B. das Baby ganz auf dich drauflegen, ältere Kinder zum Einschlafen kraulen – finde euren ganz persönlichen Weg.

    Mit Kindern im beruflichen Kontext gilt es hier achtsam umzugehen und im Team darüber zu reflektieren. Gleichzeitig brauchen auch diese Kinder tröstenden, haltenden oder spielerischen Körperkontakt.

    Ich hoffe, du kannst auch in einer freundschaftlichen oder Partnerbeziehung Geborgenheit spüren und emotional auftanken. Paarcoaching ist nicht mein Thema, doch brauchen eben Erwachsene auch Geborgenheits-Tankstellen. Kinder, auch die eigenen, sind dafür nicht zuständig.

    Emotionale Verbundenheit zeigst du auch, indem du deine Grenzen zeigst und die der anderen – auch körperliche – feinfühlig respektierst. Es zeugt einfach von Einfühlungsvermögen.

    Akzeptiere (und liebe) die Menschen, so wie sie sind – ohne sie verändern zu wollen. Das ist Verbindung auf Augenhöhe.

    Über Verbundenheit im Alltag reden

    „Das höchste Ziel der Kommunikation ist nicht Information, sondern Beziehung.“
    Friedemann Schulz von Thun (* 1944); Psychologe und Kommunikationswissenschaftler

    Wie kannst du nun über Verbundenheit reden? Die eigene Sprache in den Blick zu nehmen, scheint mir ein guter Anfang. Wie antwortest du auf die Frage „Wie geht es dir?“ Sagst du „Gut.“ oder „So lala.“? Oder hast du einen vielfarbigen und umfangreichen Wortschatz für deine momentane Gefühlslage?

    Du zeigst dich offen und Gespräche können in eine andere Tiefe führen. Achte dabei gut auf dich und darauf, wem du dich damit vielleicht auch verletzlich zeigen magst.

    Wortwolke mit über 30 Wörtern, die Gefühle beschreiben

    Das Lingva Eterna Sprach- und Kommunikationskonzept vermittelt den Aspekt „Beziehungen stärken“ mit dem Blick auf Personalpronomen. Grammatik? Ernsthaft? Ja, das kann helfen. „Ich danke dir.“ – „Ich bitte dich …“ – „Ich wünsche dir …“

    Mit den Personalpronomen schaffen wir die Verbindung zwischen uns, zwischen ich und dir eben. Du wirst merken, dass du diese Sätze kaum im Vorbeigehen sagen kannst. Es entsteht meist ein kurzer Blickkontakt und da haben wir nochmal was, das Verbindung schafft: Im Blickkontakt sendet unser Nervensystem Oxytocin aus. Und das wiederum stärkt Beziehungen.

    Du brauchst nicht ständig das Wort „Verbundenheit“ zu benutzen. Doch ab und an … nimm es in deinen aktiven Wortschatz auf. Und entdecke Gelegenheiten dafür. Einige Anregungen gebe ich weiter unten unter „Sprachliches“.

    Kollegiale Verbundenheit stärken

    Nein, ich meine weder den Betriebsausflug noch die Weihnachtsfeier. Kennen ja alle. Kann auch gut sein.

    Was ich meine, ist die Art und Weise, wie du mit deinen Kolleginnen sprichst. Begrüßt du sie morgens mit einem „Was für ein Mist-Wetter heute, das wird wieder ein Tag (stöhn) …“ oder mit „Sabine – ich wünsche dir einen guten Morgen.“

    Wie ist es mittags? „Mahlzeit.“ oder lieber „Genieß deine Mittagspause.“ Und zum Dienstende? „Tschüss, bis morgen und halt die Ohren steif …“ oder lieber „Ich wünsche dir einen ruhigen Abend mit deinen Kindern.“ Was wäre dir selbst lieber? Probiere aus, was dir liegt und Freude macht. Und beobachte die Reaktionen.

    Ein großes Thema ist leider auch das Lästern am Arbeitsplatz. Wie gehst du damit um? Schafft es Verbundenheit? Sicher nicht. Hol dir dazu mein kostenfreies PDF „Souverän mit Lästern umgehen“.

    Mockup Freebie

    Kollegiale Verbundenheit kann allerdings auch in Team-Fortbildungen entstehen. Ob das Thema dann Stressregulation heißt, klare und wertschätzende Kommunikation im Team oder kollegiale Fallberatung – das liegt ganz bei eurem Bedarf. Interesse? Dann melde dich bei mir.

    Und Action … praktische Tipps für Verbundenheit im Alltag

    2024 habe ich etliche Male den Podcast von Madeleine Dore „A social life, with friends“ gehört. Und als keine neuen Folgen mehr kamen, ihren Newsletter abonniert. Ich habe mir einige Notizen gemacht, welche Ideen sie teilte, um ihr soziales Leben weiterzuentwickeln.

    • Sei diejenige, die Aktionen (die du dir wünschst) initiiert, anstatt zu warten, dass es andere tun.
    • Mach mit deinen Freundinnen das, was du sowieso tun würdest. Nimm sie in deinen Alltag mit, anstatt extra Coffeedates zu vereinbaren.
    • Fokus auf Qualität statt Quantität – vertiefe deine bestehenden Freundschaften.
    • Sei ehrlich. „Nein“-sagen zum einen bedeutet ein „Ja“-sagen zu etwas anderem.
    • Bitte andere um Hilfe.
    • Übe dich in der Kunst des Hinhörens.
    • Lade Menschen in dein Zuhause ein.
    • Bewerte andere Menschen weniger.
    • Übe dich in der Kunst des Vergebens.
    • Sei geduldig.

    Noch mehr zum Hören und Lesen

    „Der Verbindung schaffen-Podcast“ der Bloggerin Anna Koschinski erzählt in Geschichten: Es gibt immer Wege, wie starke, echte und bereichernde Verbindungen gelingen können.

    „Nervenstark verbunden – Selbstregulation von Kindern stärken – für mehr Geborgenheit, Wachstum und einen entspannteren Familienalltag“ von Kati Bohnet ist ganz aktuell 2025 im Knaur Verlag München erschienen. Meine Ausbildern im Bereich Stressregulation hat ein leicht verständliches Buch mit viel Fachwissen geschrieben. Ich habe erst mit der Lektüre begonnen, kann es jedoch schon jetzt von ganzem Herzen empfehlen.

    „Radikale Freundlichkeit – Wie sie dein Leben revolutioniert“ von Nora Blum ist 2024 im Kailash Verlag München erschienen. Die Psychologin zeigt 14 verschiedene Wege, wie wir mit uns selbst und anderen freundlicher sein können. Großartig!

    Wissen für Nerds

    Du interessierst dich noch für mehr Details und Hintergründe? Dann lies hier weiter:

    Definition von Verbundenheit

    „Als Verbundenheit oder Zugehörigkeitsgefühl wird in der Psychologie der Kommunikation das Gefühl bezeichnet, einer anderen Person oder Personengruppe zugehörig zu sein und in einer gegenseitig vertrauensvollen Beziehung zu stehen.

    Nach Friedemann Schulz von Thun ist die Verbundenheit eines der vier seelischen Grundbedürfnisse – neben dem Empfinden von Eigenwert, einem ausreichenden Grad an Freiheit und dem Bedürfnis, geliebt zu sein.“

    Wikipedia Abruf vom 21.10.25

    Wertesystem Verbundenheit

    Die Values Academy bezeichnet als Wertesystem die Summe aller konkreten Werte und Tugenden, welche für einen bestimmten Bereich hoch angesehen und für eine bestimmte Gruppe oder Gesellschaft bedeutsam sind.

    Zu Verbundenheit gehören demnach die Werte Solidarität, Zuneigung, Dankbarkeit, Loyalität, Sympathie, Nächstenliebe, Vertrauen und Teamgeist. Auch die Wertesysteme Liebe, Freundschaft und Heimat gehören dazu.

    Sprachliches

    Andere Wörter, um Verbundenheit zu benennen:

    Band, Dank, Einheit, Einigkeit, Einklang, Eintracht, Einvernehmen, Engagement, Freundschaft, Ganzheit, Gemeinsamkeit, Gemeinschaft, Integration, Intimität, Nähe, Solidarität, Verbindung, Vertrautheit, Zusammengehörigkeit, Zusammenhalt

    aus: Duden, Synonym-Wörterbuch, Abruf vom 21.10.25

    Herkunft des Wortstammes:

    Aus dem Mittelhochdeutschen von „binden“. Die Bedeutung des Umwindens, Zusammenfügens, Zusammenhaltens und Befestigens wird in den Zusammensetzungen wie anbinden, einbinden, festbinden, losbinden … näher bestimmt.

    aus: Duden Herkunftswörterbuch 2014

    Gebrauch des Wortes und typische Verbindungen:

    Wir können Verbundenheit im Alltag ausdrücken, bekunden, bezeugen, demonstrieren, dokumentieren, symbolisieren, unterstreichen.

    Unsere Verbundenheit ist brüderlich oder schwesterlich, emotional, eng, familiär, freundschaftlich, heimatlich, herzlich, innig, kameradschaftlich, kollegial, landsmannschaftlich, nachbarschaftlich, schicksalhaft, solidarisch, tief, unverbrüchlich oder ökumenisch.

    Als Zeichen der Verbundenheit schreiben wir zum Beispiel Trauerkarten oder sprechen Grußworte.

    Aus: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, abgerufen am 21.10.25

    Verbundenheit verstehen – Wissen über das Nervensystem

    Der Polyvagal-Kreis von Mathias Thimm auf Youtube – erklärt, wie unser autonomes Nervensystem versucht, unser Überleben zu sichern. Das Video zeigt, welche Rolle dabei das Erleben von Sicherheit und Verbundenheit spielt sowie wie es dazu kommen kann, dass wir traumatisiert werden.


    Du hast bis hierher gelesen? Wow, ich danke dir für deine Zeit und deine Verbundenheit.

  • Meine Bucketliste für das 4. Quartal 2025

    Meine Bucketliste für das 4. Quartal 2025

    Eben sah ich nach, was von der Bucketliste für das 3. Quartal 2025 noch übrig ist, was da so alles los war und was ich natürlich alles erlebt und geschafft habe. Und ich kann sagen: Wow, die Planung war recht realistisch. Klar, manchmal kommt es anders, ob Gesundheit oder Wetter Kapriolen machen oder einfach andere Dinge wichtiger sind, egal.

    Und ich habe Lust, auch das 4. Quartal 2025 so in den Blick zu nehmen: Was steht an, was will ich erleben, welche Ziele nehme ich mir vor. Vielleicht inspiriert dich meine Liste auch zu eigenen Plänen.

    Ich habe die Idee dazu übrigens von Judith Peters, die dieses Thema gerade im Rahmen ihrer „Blogtoberfest“-Challenge angeboten hat.

    Ziele und Themen, die ich mir für mein Business setze

    1. geplante Vorträge und Seminare erfolgreich durchführen
    2. 5 Blogartikel schreiben ✅
    3. 6 Newsletter Sprachnachrichten schreiben
    4. einen Online-Kurs zum Selbstlernen entwickeln
    5. aussortieren, was ich von der heilpädagogischen Praxis nicht mehr brauche ✅
    6. die Planung für das 1. Halbjahr 2026 grob anlegen
    7. Meine Newsletter-Seite optimieren

    Orte, die ich besuchen will

    1. Stadtbummel in Frankfurt
    2. und Würzburg

    Menschen, die ich treffen will

    1. Family und Friends an diversen Geburtstagen
    2. das Baby meiner Nichte kennenlernen ✅
    3. mal wieder einen Spieleabend veranstalten – mir ist Verbundenheit mit meinen Freund:innen wichtig
    4. 5 neue Menschen kennenlernen und ein tiefgründiges Gespräch führen

    Dinge oder Tools, die ich lernen will

    1. nochmal das Thema SEO intensivieren – damit ich wirklich gut gefunden werde ☺️
    2. Französisch B1 vertiefen, dafür brauche ich wohl Sprech-Praxis

    So will ich den Herbst genießen

    1. MTB fahren, ca. 200 km noch
    2. 2 x wöchentlich joggen (5 bis 10 km)
    3. ab und zu wandern gehen ✅
    4. meine angefangene Strickjacke fertigstellen
    5. Federweißer und Zwiebelkuchen ✅
    6. Pilze sammeln und lecker zubereiten ✅

    Was bisher in keine Kategorie passte

    1. Und weiter gehts beim Renovieren auf den Baustellen unserer Kinder ✅

    Kulturelle Veranstaltungen, die ich besuchen will:
    Im Sommer kommt das bei mir immer zu kurz und dann merke ich, dass mir doch was fehlt.

    1. Museum Würth in Künzelsau ✅Ausstellung über Christo und Jeanne-Claude – fantastisch 19.11.25
    2. Theater in Würzburg ✅“Das schweigende Klassenzimmer“ 24.10.25
    3. Poetry-Slam oder Kabarett: Urban Priol in Lohr ✅05.10.25
    4. Konzert ✅“Paulus-Oratorium“ von Mendelsohn 08.11.25
    5. Kino: In die Sonne schauen ✅08.10.25

    Bücher, die ich lesen will:

    1. Doris Dörrie: Leben, schreiben, atmen (und natürlich die Schreibimpulse darin ausprobieren)
    2. Kati Bohnet: Nervenstark verbunden (Grundlage für meine Arbeit zur Stressregulation)✅
    3. Ulrike Herrmann: Das Ende des Kapitalismus (spannender Titel, oder?)
    4. Raphaela Edelbauer: Die Inkommensurablen ✅
    5. Greg McKeown: Essentialismus – Die konsequente Suche nach Weniger ✅(Hörbuch)

    Und du? Willst du bis Silvester …

    • in deinem Auftreten ruhiger und gelassener werden?
    • klare Formulierungen im Beruf oder der Erziehung finden?
    • deine Kinder ohne Druck und Schimpfen begleiten?
    • selbstbewusster auftreten und ein sicheres „Standing“ haben?
    • dass dir Andere besser zuhören und dich ernst nehmen?

    Dann ist ein KommunikationsCoaching das richtige!

    Sprache ist für mich die Schlüsselkompetenz für die Entwicklung unserer Persönlichkeit und unserer Gesellschaft. Im KommunikationsCoaching mache ich dir deine Wirkung bewusst.

  • 21 Themen, die du in einer kollegialen Fallberatung klären kannst

    21 Themen, die du in einer kollegialen Fallberatung klären kannst

    Stress im Kita-Team, herausfordernde Kinder, schwierige Elterngespräche und mit der Chefin ist gerade auch nicht zu reden. Kita-Alltag ist komplex und manchmal finden sich im Team nicht die passenden Menschen für einen reflektierenden Austausch. Dann kann pädagogische, kollegiale Fallberatung außerhalb der Einrichtung eine Lösung sein.

    Bei der kollegialen Fallberatung löst ein Team gemeinsam berufliche Probleme. Dies geschieht mit einer festen Struktur im Ablauf und vorher festgelegten Rollen.

    Hier gebe ich dir eine beispielhafte Auswahl von Themen, die für eine kollegiale Fallberatung geeignet sind. Es handelt sich um Beispiele aus Kitas und vergleichbaren Einrichtungen. Beratungsanlässe können sein: Konflikte zwischen Personen, herausfordernde bevorstehende Ereignisse, Enttäuschungen, Rollenkonflikte, schwieriges kindliches Verhalten, ungeklärte Erwartungen.

    Du willst wissen, wie eine kollegiale Fallberatung abläuft? Dann lies hier weiter: Was ist kollegiale Fallberatung?

    Info Box – Leichte Sprache

    Der Alltag in der Kita ist oft schwierig.
    Manche Kinder sind sehr anstrengend.
    Gespräche mit Eltern können schwer sein.
    Oder mit der Chefin.
    Dann kann eine Beratung von außen helfen.

    Bei einer kollegialen Fall-Beratung sprechen mehrere Fach-Leute über ein gemeinsames Problem.
    Alle suchen zusammen eine Lösung.
    Die Beratung hat feste Regeln.
    Alle Personen haben feste Aufgaben.

    Hier sind Beispiele für Themen in einer kollegialen Fall-Beratung:
    Es gibt Streit zwischen Menschen.
    Jemand ist enttäuscht.
    Eine Person weiß nicht genau, welche Rolle sie hat.
    Ein Kind zeigt schwieriges Verhalten.
    Erwartungen sind nicht klar.

    Schwierigkeiten im Team

    1. Deine Kollegin Sonja kommt dauernd zu spät und du leidest darunter.
    2. Die neue Mitarbeiterin in deinem Team benimmt sich, als ob sie die Chefin wäre …
    3. Deine neue Praktikantin scheint zwar sprachlich gut, kognitiv aber irgendwie doch nichts zu verstehen. Jedenfalls setzt sie nicht die Hälfte der Aufgaben um …
    4. Du hast deine Kolleginnen über dich lästern hören und hast Angst, dass das der Beginn von Mobbing ist.
    5. Deine Chefin ist neuerdings so gestresst und motzt alle Mitarbeiter:innen nur noch an.
    6. Du beobachtest Spannungen zwischen Kolleginnen und dass zwei einer dritten Kollegin Informationen vorenthalten. Als Führungskraft suchst du nach einer Strategie für diese Situation.

    Herausfordernde Kinder

    1. Der Lärm in deiner Kita-Gruppe nimmt ständig zu und du kommst jeden Abend mit Ohrensausen nach Hause.
    2. Die zweijährige Anita beißt andere Kinder, dich und deine Kolleginnen.
    3. Der 6-jährige Niko wirft im Wutanfall mit Gegenständen – es kam schon zu gefährlichen Situationen.
    4. Du fragst dich, wie du die kleine Lisa aus ihrer Verschlossenheit locken kannst …
    5. Mathilda malt nur schwarze Bilder und macht sie anschließend kaputt.
    6. Elias gibt den ganzen Tag Geräusche von sich, redet vor sich hin und hat überdies ein riesiges Repertoire an Schimpfwörtern für dich in petto …
    7. Der dreijährige Aron hält den Morgenkreis nicht aus, läuft ständig weg und stört die Gruppe.
    8. Luise ist vier Jahre alt und gerät ständig mit anderen Kindern in Konflikte. Dabei siehst du, dass sie gar nicht immer „schuld“ ist …

    Eltern, die dir Kopfzerbrechen bereiten

    1. Amirs Papa nimmt dich nicht ernst und hält sich an keine Absprachen.
    2. Die Mutter von Tim kann sich morgens nicht trennen, sodass Tim ausdauernd schreit und den ganzen Morgenablauf durcheinander bringt.
    3. Ein Elterngespräch steht bevor, vor dem du etwas Bammel hast. Wie kannst du erreichen, dass sich die Eltern für ihr Kind stärker engagieren?

    Eigene emotionale Belastung

    1. Du wachst jeden Morgen um 3.40 Uhr auf und findest dich im Gedankenkarussell „Kita“ wieder. Dabei müsstest du doch ausgeschlafen sein, um den ganzen Anforderungen gewachsen zu sein.
    2. Das Kind deiner Schwägerin/Freundin macht „Schwierigkeiten“ und du sollst vertrauliche Informationen herausfinden oder vermitteln.
    3. Du fragst dich, ob du unter den vorhandenen Bedingungen noch länger an deinem Arbeitsplatz bleiben willst/kannst.
    4. Deine Kollegin verhält sich abwertend gegenüber Kindern und Eltern, was deiner Haltung und deinen Werten völlig widerspricht. Wie kannst du damit umgehen?

    Ich biete kollegiale Fallberatung als offene Reihe für pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Schulen und sozial- oder heilpädagogischen Einrichtungen an. So kannst du einmal monatlich unabhängig deine eigene pädagogische Arbeit reflektieren oder Themen aus dem Team.

    Gerne führe ich die kollegiale Fallberatung im Rahmen einer Fortbildung für dein Team ein – so stärkt ihr eure Verbunden und damit das Team als solches.

    Na, welches Thema hast du gerade? Schreib es in die Kommentare! Kids, Eltern, Kollege oder Chefin? Oder ist es vielmehr die Summe, die den Stress ausmacht? Dann schau doch noch hier rein: Stress in der Kita reduzieren 


WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner