Autor: Heike Brandl

  • Vom Main in die Pyrenäen

    Vom Main in die Pyrenäen

    Der Weg ist das Ziel. Mit dem Fahrrad von zu Hause 1600 km bis nach Andorra. Alle, denen ich unsere Urlaubspläne für dieses Jahr erzählt habe, reagierten fassungslos bis ungläubig. Na ja, nicht alle. Nur diejenigen, die nicht wussten, dass wir 2018 schon mit dem Rad ans Nordkap gefahren waren oder 2023 nach Schottland. Hier zeige ich dir ein paar Einblicke in mein Reisetagebuch.

    Dieser Artikel entstand als Beitrag zur Blogparade von Eva Helms. „Wir verlängern den Urlaub: Zeige dein Urlaubs – oder Reisetagebuch!“

    Warum wir mit dem Rad nach Andorra fuhren

    Unser Sohn Maximilian ist Mountainbike-Profi. Mit seinen 27 Jahren startet er dieses Jahr zum 11. Mal in Folge bei der MTB Weltmeisterschaft. So ergab es sich in den letzten Jahren, dass unser Sommerurlaubsziel fast jedes Jahr die Weltmeisterschaften waren. Ist doch klar – das ließen wir uns als stolze Eltern nicht entgehen.

    So kamen wir schon nach Norwegen, Australien, Kanada, Tschechien … und in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2015 nach Andorra.

    2015 waren wir noch geflogen und hatten einen Familienurlaub mit unserer Tochter in Barcelona und an der Costa Brava damit verknüpft. 2018 hatten wir im Rahmen einer dreimonatigen Auszeit jedoch das Reisen mit dem Rad für uns entdeckt.

    Das Reisen mit dem Rad ist ganz anders als mit dem Auto oder gar Flugzeug in ein anderes Land zu kommen. Der Urlaub beginnt bereits beim Losfahren und nicht erst beim Ankommen. Es ist ein wesentlich bewussteres wahrnehmen von Veränderungen auf der Strecke: Vegetation, Infrastruktur, Baustile, Wetter (Wind!) und natürlich Gelände.

    2023 war es uns gelungen, die Reise nach Schottland ausschließlich mit Rad, Zug, Flixbus und Fähre zu unternehmen. Für Andorra fanden wir keine Möglichkeit, mit Bus oder Zug und Rädern in akzeptabler Zeit zurückzufahren.

    Eine Lösung ergab sich jedoch: Der Teamchef unseres Sohnes konnte uns und die Räder mit dem Transporter nach Freiburg nehmen.

    Mein Reisetagebuch ist auf Polarsteps

    Im Frühsommer 2023 hatten wir über warmshowers eine Frau zu Gast, die ihre Reise mit Polarsteps dokumentierte. Das ist eine App, die das Reisetagebuch neu erfunden hat. Grafische Darstellung der Reiseroute, Bilder einfügen, Text ergänzen.

    Ich finde, das macht mir die Dokumentation sehr leicht. Man kann natürlich auch nachträglich noch etwas ergänzen oder verändern, ob Text oder Bild, oder auch nach einigen Tagen mehrere „Steps“ einfügen.

    Einen Account kann man privat teilen und so Familie und Freunden die Möglichkeit geben, die Reise zu verfolgen und auch zu kommentieren.

    Die App an sich ist kostenlos und bietet dafür an, die Reise am Ende als gedrucktes Travelbook zu gestalten. Das kostet dann natürlich etwas. Ich habe diese Option noch nicht genutzt, da ich jeweils ein Fotobuch vom ganzen Jahr erstelle.

    Es gibt noch einige weitere Funktionen, wie Reiseplanung oder Inspirationen von „öffentlich“ Reisenden lesen.

    Um meine Reise nachzulesen, brauchst du einen eigenen Account. Dann musst du bei mir anfragen, ob ich meine Reise mit dir teilen will.

    Schau dir einfach im App-Store alles an. Ich teile hier mal ein paar Screenshots.

    Screenshot von Polarsteps Account
    Screenshot von Polarsteps Reiseroute
    Screenshot eines

    Na, konnte ich dich neugierig machen?

  • So baue ich Stress ab

    So baue ich Stress ab

    Achtsam entspannt: Das ist meine Methode, Stress abzubauen. – So lautet das Thema der Blogparade von Birgit Buchmayer. Bei einer Blogparade schreiben verschiedene Autor:innen einen Artikel zum Thema. Das heißt, Menschen aus verschiedenen Fachgebieten, mit unterschiedlichen Erfahrungen und Wissen tragen etwas bei. Schau gerne bei Birgit auf der Website vorbei, denn da wirst du noch viele weitere Artikel und Tipps zum Thema Stressabbau finden.

    Vieles, das ich schon dort bei den anderen Artikeln entdeckt habe, praktiziere ich auch: Bewegung, Atemübungen, Meditation, Aufenthalt in der Natur, körperorientierte Achtsamkeitsübungen.

    Es ist hilfreich, genau hinzuschauen: Geht es um den Umgang mit einer akut stressigen Situation oder geht es um das Senken des eigenen Stresslevels z.B. nach einem stressigen Tag. Es ist wichtig, für beide Herausforderungen etwas zu kennen, das dir helfen kann.

    Im letzten Jahr habe ich die S-O-S Übungen von Kati Bohnet kennengelernt und mich viel mit dem Thema Nervensystem und Stressregulation befasst. Du kannst die S-O-S Übungen in akuten Stress-Situationen anwenden (bzw. Teile davon) oder regelmäßig als Selbstfürsorge. Dann kann dein Nervensystem lernen, sich auch in Akutsituation schneller wieder zu regulieren. Hier stelle ich dir die Übungen einmal in der Übersicht vor.

    gestresste Frau am Telefon
    Live am 28.04.25 – 24.09.25 – 26.11.25 oder nach Anmeldung 3 Tage als Aufzeichnung

    S-O-S Übungen

    Achtung: Die S-O-S Übungen ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Falls du dich überfordert fühlst oder während einer der Übungen unwohl fühlst, höre bitte damit auf und hole dir Unterstützung.

    1. Schmetterlingsumarmung: Überkreuze die Arme vor der Brust und tappe abwechselnd links und rechts.
    2. Umarme dich selbst.
    3. Schau dich um und zähle alle schönen Dinge.
    4. Atemübung auspusten: Atme bewusst lange aus, z.B. wie beim Pusteblume wegpusten.
    5. Knete deine Ohren.
    6. Mudra: Kleiner Schmetterling – eine Übung mit den Fingern
    7. Mudra: Fahrradlenker – noch eine Fingerübung
    8. Wahrnehmungsübung: Kopf – Herz – Bauch
    9. Wahrnehmungsübung: Atem
    10. Wahrnehmungsübung: Beobachte eine Körperstelle
    11. Stelle dir ein unterstützendes Wesen vor.

    Sieh dir gerne die komplette Übungsfolge als Video (von Kati) an oder komm in eines meiner Seminare.

    Wirkungsweise der S-O-S Übungen

    In stressigen Situationen steigt der Adrenalinspiegel oder, wenn der Stress über längere Zeit anhält, der Cortisolspiegel. Diese Stresshormone sicherten in früheren Zeiten das Überleben. Sie beschleunigten z.B. den Herzschlag und bereiteten den Körper auf Flucht oder Kampf vor. Nun ist das heute allerdings nicht immer angemessen.

    Der Streit mit der Kollegin wird ja nicht körperlich ausgetragen, der Rückzug aus dem sinnlosen Kampf mit der Chefin ebenso wenig. Folglich bleiben die Hormone zu lange im Körper, anstatt abgebaut zu werden. Gleichzeitig kreisen unsere Gedanken weiter um die vergangene Situation oder um die nächste vergleichbare Begegnung.

    Die S-O-S Übungen wirken an mehreren Stellen im Nervensystem:

    • Du spürst deinen Körper und kommst raus aus dem Gedankenkarussell.
    • Sie holen dich wieder ins Hier und Jetzt.
    • Du schaltest dein limbisches System wieder ein und nimmst wahr, was jetzt gerade um dich ist.
    • Dein Denkhirn nimmst du ebenso wieder in Betrieb und fokussierst es auf etwas so Einfaches wie Zählen.
    • Du aktivierst den Vagusnerv und senkst damit u.a. den Herzschlag und die Atemfrequenz.
    • Gleichzeitig verbesserst du deine Aufmerksamkeit und Wachheit.
    • Du verbindest deine beiden Gehirnhälften wieder miteinander.
    • Der Fokus auf die Atem- bzw. Körperwahrnehmung schafft eine tiefe Verbindung zu dir selbst.
    • Die Vorstellung eines unterstützenden Wesens verbindet dich mit deiner Kraft.
    • Schlussendlich hast du eine ganze Menge Stresshormone abgebaut.

    Wie ich die S-O-S Übungen anwende

    Das kommt darauf an.

    Zur Selbstfürsorge führe ich die Übungsfolge mindestens einmal in der Woche durch. Da ich schon nahezu täglich meditiere, oft in der Natur bin, regelmäßig Sport treibe und ich mir mein Leben zurzeit relativ stressfrei gestaltet habe, ist das für mich stimmig.

    Kati Bohnet spricht vom „Zähneputzen fürs Nervensystem“. Tägliches Üben ist durchaus eine gängige Möglichkeit, wenn du gerade viel Stress erlebst.

    Ich lasse Elemente der S-O-S Übungen in meiner Arbeit mit den Kindern einfließen (auch in Varianten), sowohl in akuten Stress-Situationen als auch vorbeugend.

    Ergänzend erinnere ich auch pädagogische Fachkräfte häufig an bereits vermittelte Übungen und ihren Nutzen. Manchmal ergibt sich auch die Gelegenheit, bekannte Spiele oder Lieder dahingehend zu nutzen, um Übungen einzubinden und so das allgemeine Stresslevel in einer Kita abzubauen. Stress in der Kita reduzieren, lautet übrigens der Titel eines weiteren Artikels mit vielen Tipps von mir.

    Na, willst du die S-O-S Übungen nun auch einmal ausprobieren?

  • Quartalsrückblick April bis Juni 2024

    Quartalsrückblick April bis Juni 2024

    Anfang April habe ich erstmals einen Quartalsrückblick geschrieben. Jetzt will ich wissen, wie der Blick zurück und der Blick nach vorne heute aussieht. Manches wird ja erst beim Schreiben deutlich. Ich nehme dich mit auf eine kleine Reise durch meine Monate April, Mai und Juni 2024.

    1. Der Blick zurück

    1.1 Darauf habe ich mich im zweiten Quartal gefreut

    Kinder malen
    Nach der Geschichte „Jona ist wütend“ (S-O-S Training bei Kindern) malen die Kinder ein Mandala
    • Ich habe einige schöne Reisen unternommen, mal kurz, mal etwas länger und dabei vielfältige Erlebnisse mit Familie und Freunden geteilt: Elbsandsteingebirge (Wandern), Tschechien (MTB-Rennen unterstützen und Familiengeschichte erforschen) und Altmühltal (selbst Mountainbiken).
    Heike Brandl auf Felsen
    Herrliche Aussicht im Elbsandsteingebirge
    Heike Brandl auf Tribüne im Stadion von Nove Mesto na Morave
    Beim MTB-Weltcup in Nove Mesto na Morave (Tschechien)
    Fabelwesen aus Draht ca. 3 m hoch auf dem Marktplatz, davor Thomas und Maximilian Brandl
    Thomas und Maximilian in Jablonec
    Heike Brandl beim Mountainbiken im Altmühltal - Gruppe und Aussicht übers Tal im Hintergrund
    Beim Mountainbiken im Altmühltal mit unserem Verein war es auch schön.
    • Gefreut habe ich mich außerdem über einige Besuche bei Freund:innen in Süddeutschland. Egal, ob wir uns kennen, seit wir 20 Jahre alt waren oder erst seit ein paar Jahren – es ist einfach immer wieder ein Vergnügen.
    Antonia Raczkowski und Heike Brandl vor Yburg in Stetten im Remstal
    Wandern mit Antonia im Remstal bei Stuttgart
    • Ich habe den Frühling zu Hause in vollen Zügen genossen.
    Mohnblüte

    1.2 Das habe ich Wichtiges erledigt

    • Die Kursplanung für den Herbst ist erledigt. Neben der VHS werde ich auch selbständig wieder einmal einen Online-Kurs anbieten.
    • Auch auf der Website habe ich eine neue Seite angelegt über mein Angebot als S-O-S Trainerin.
    • Ich habe eine virtuelle Kaffeekasse eingerichtet, auf der du mich auch unterstützen kannst, wenn du gerade keinen Kurs bei mir machen willst oder kannst. Du findest sie rechts in der Sidebar.
    • Die Suchmaschinen-Optimierung ist wohl ein Dauerthema. Immer wieder gibt es was zu verbessern. Ich merke, dass manche Artikel richtig gut laufen und meine Website auch gefunden wird.
    • Der „schwere Brocken“ Altlasten ist erledigt: 15 Diakästen aus den 90ern sind digitalisiert. Yippie – wir haben sehr gelacht beim Anschauen.

    1.3 Und was war mit meinen eigenen Interessen

    • Ich habe nach Abschluss meiner Fortbildung begonnen, mein Französisch wieder aufzupolieren. Schließlich wollen wir im August durch Frankreich radeln und mehr als einen Café au lait bestellen können.
    • Ich habe mich ziemlich intensiv mit dem Thema Naturgarten befasst. Schöne Quellen hierfür sind auf Youtube Markus Burkhard und die Datenbank NaturaDB (Hier findest du zu nahezu jeder Pflanze Informationen vom Standort bis zu ihren fliegenden Besuchern). Auch am Tag der offenen Gartentür war ich unterwegs und konnte einige Impulse für zu Hause mitnehmen.
    Naturgarten - prachtvolle Königskerze
    • Sport: Gehört für mich unbedingt dazu. Ich bin im zweiten Quartal 54 km gejoggt, 725 km MTB gefahren, schon 3 km geschwommen (war ja auch wenig Freibadwetter 😉) und zweimal mit dem Stand-up-Paddle auf dem Main gefahren. Yoga und Gymnastik ist eh klar …
    • Verbundenheit: Ich habe mir in meinem (handschriftlichen und privaten) Wochenrückblick immer noch ein paar Notizen gemacht, mit wem ich Verbundenheit erlebt habe.

    1.4 Diesen Belastungen bin ich offensiv begegnet

    • Beruflich gab es mit einigen Kindern herausfordernde Zeiten. Viele Kinder bringen ihre familiären Belastungen mit in die Kita und zeigen dort entsprechendes Verhalten. Hier galt es intensiv im Austausch mit den Eltern, den Erzieherinnen und weiteren Therapeuten hinzuschauen und Lösungen zu finden oder nach Möglichkeiten zum „Auffangen“ der Kinder Ausschau zu halten.
    • Unser Sohn hatte einen Unfall, den ich live im Fernsehen sah. Das war ein Schock. Letztendlich hat er sich den Kiefer gebrochen, wurde operiert und ist auf dem Weg der Genesung. Was habe ich akut in der Situation getan? Einige Telefonate geführt, Rad fahren gegangen (Adrenalin abbauen) und S-O-S Übungen gemacht. Mir halfen diese drei Dinge, den ersten Schreck nach dem Unfall zu verdauen.

    1.5 Das habe ich bewusst weggelassen

    • Beim Alkohol bin ich nach wie vor sehr zurückhaltend. Das ist ganz leicht.
    • Keine neue Kleidung kaufen: Das ist nicht ganz gelungen. Meine Trekkingschuhe und mein Bikini waren fällig.

    1.6 So sieht meine Zufriedenheitsskala aus

    Auf einer Skala von 1 bis 10 (mies bis sehr gut) bin ich Stand heute bei 8. Das ist gleich geblieben.

    2. Der Blick nach vorne

    2.1 Auf das freue ich mich in den nächsten drei Monaten

    • Einen wunderbaren Sommer mit Freunden, Festen, grillen, Sonne, SUP, Hängematte, Musik …
    • Eine Radreise durch Frankreich mit meinem Mann im August.
    • Die Hochzeit unseres Sohnes und seiner Freundin.
    • Die ersten Seminare im September.
    • Neustart mit den Kindern aus Frühförderung und Einzelintegration: Da keines in die Schule kommt, werden mir voraussichtlich alle erhalten bleiben.

    2.2 Das will ich Wichtiges erledigen

    • Eine geplante Fortbildung für eine Kita vorbereiten, da ich sie neu entwickeln bzw. zusammenstellen werde.
    • Die neuen Seminare vorbereiten.
    • Ich werde mit drei Personen Kontakt aufnehmen, die einen eigenen Podcast betreiben.

    2.3 Diesen meiner Interessen will ich nachgehen

    • Sport
    • Live-Musik hören
    • Französisch weiter lernen
    • Bloggen

    2.4 Folgenden schweren „Brocken“ will ich beseitigen

    • Papierloses Büro wieder in den Blick nehmen: Da gibt es so allerhand, was einfach in die Papiertonne wandern darf …

    2.5 Das will ich bewusst weglassen

    • Das bleibt bei: Keine neue Kleidung kaufen.
  • 5 Dinge, die mich meine Fortbildung zur S-O-S Trainerin gelehrt hat

    5 Dinge, die mich meine Fortbildung zur S-O-S Trainerin gelehrt hat

    Schon einige Jahre lang habe ich mich mit Büchern, Podcasts und YouTube-Videos über das Nervensystem schlauer gemacht. Doch waren diese Lernhäppchen eher unzusammenhängend und mir fehlte die tiefere Verankerung in mir selbst.

    Ich bin froh, dass ich mich im letzten Sommer dazu entschlossen habe, an einer vertiefenden Fortbildung zur S-O-S Trainerin nach Kati Bohnet teilzunehmen. Von Oktober 2023 bis Mai 2024 hatte ich unzählige Stunden Online-Seminare, Selbsterfahrungs- und Übungsgruppen und las ergänzend dazu vertiefende Fachbücher. Im Schnitt waren es wohl wöchentlich etwa fünf Stunden, die ich darin investiert habe. Das heißt: Jetzt ist das Wissen verankert, die S-O-S Übungen sind mir in Fleisch und Blut übergegangen und ich kann sie bei Bedarf abrufen.

    Fachkenntnisse Gehirn und Nervensystem

    Mein Wissen über das menschliche Nervensystem konnte ich wesentlich erweitern. Der Austausch in einer Übungsgruppe bot Gelegenheit,

    • sich das Wissen gegenseitig zu erklären,
    • Verständnis infrage zu stellen,
    • Anlass, etwas nochmal zu überprüfen und
    • selbst zu strukturieren.

    Erkenntnis:

    Für mich ist die beste Lernmethode, mein Wissen mündlich und schriftlich in eigene Worte zu fassen und falls geeignet, in eine Grafik zu verpacken. Daher findest du hier im Blog bereits einige Artikel dazu.

    Anwendung der S-O-S Übungen und ihrer Varianten

    Die S-O-S Übungen sind eine Abfolge von Übungen, die Vorschulkinder kaum am Stück einfach so mitmachen würden. Daher hat Kati Bohnet sie kindgerecht in zwei Bilderbüchern verpackt. Je nach Aufmerksamkeitsspanne und Situation kann jedoch das schon für manche Kinder zu viel sein.

    Daher habe ich selbst überlegt, welche Alternativen es noch dazu gibt. Auch in der Ausbildungsgruppe gab es weitere Ideen.

    • Body-Percussion auf das Wort „Schmetterling“ (oder auch andere Wörter …)
    • Pustespiele aller Art: Windrädchen, Luftballon, Seifenblasen, Tischtennisball ins Tor pusten …
    • Kinesiologische Übungen (Überkreuzen, Schutz und Abgrenzung … )
    • Körperwahrnehmungsübungen aus dem Yoga oder Entspannungsgeschichten
    • Geschichte erfinden für Kinder, die der Schmetterling nicht mehr anspricht (z.B. mit Superhelden … )
    • Bewegungslieder zum Thema Gefühle wahrnehmen und ausdrücken, z.B., Wenn ich glücklich bin

    Erkenntnis:

    Manches sind alt bekannte Methoden oder Dinge, die eben auch ihre Wirksamkeit in Richtung Systemregulation zeigen. Ich mache auch schon vieles richtig und habe einen großen, gut gefüllten „Werkzeugkoffer“.

    Gelungene Konzepte sind übertragbar

    Ähnlich wie beim Blog-Kurs „The Content Society“ von Judith Peters, den ich 2021 und 2022 mitgemacht habe, war auch das „S-O-S Training“ aufgebaut. Live-Online Sessions mit der Kursleiterin, Workbooks und Videos zum Lernen im eigenen Tempo, Möglichkeiten zum Austausch in Gruppen, Buddy-Teams zum intensiven Lernen und für Feedback.

    Die Mischung machts, dass alles ineinander verzahnt und das Lernen auf verschiedenen Ebenen leicht ist und gelingt. Verschiedene Sinne ansprechen, interaktiv, in Gemeinschaft, „learning by doing“, mit Freude und Überzeugung vermittelt. Das alles sind methodisch und didaktisch sinnvolle Elemente.

    Ein besonderes Element im S-O-S Training war sicherlich noch der Ansatz, das Nervensystem erstmal ein Stück weit bereitzumachen, um Neues zu lernen. Egal, aus welchem stressigen Alltag die Teilnehmerinnen kamen: Ein Einstieg mit ein paar Übungen erleichterte die Konzentration und ermöglichte, anderes beiseite zu lassen.

    Erkenntnis:

    Genauso gelingt das Lernen auch mit den Kindern in der Heilpädagogik, in der Kita oder Schule. Genauso gelingt auch das Lernen mit Erwachsenen in Seminaren.

    Ich lerne gern

    Obwohl die Live-Online Termine immer freitags am frühen Abend stattfanden – also nach der üblichen Arbeitswoche – war ich hier sehr kontinuierlich dran und hatte Freude daran, wieder etwas Neues mitzunehmen. Und auch die vertiefenden Aufgaben waren für mich eine Bereicherung. Blogartikel zum Thema zu schreiben, war ja nun wirklich die „Kür“ …

    Als der Kurs abgeschlossen war, atmete ich dennoch auf. Haken dran, Zertifikatsunterlagen eingereicht, fertig. Dann erledigte ich noch die Umsetzung auf der Website und die Kursplanung bis Dezember 2024.

    Keine zwei Wochen später begann ich, meine Französisch-Kenntnisse für den Urlaub aufzufrischen …

    Erkenntnis:

    Ich kann mir schon mal was für nach dem Urlaub überlegen 😉

    Siegel zertifizierte S-O-S Trainerin

    Umgang mit Stress: Das Wissen brauchen alle Menschen

    Im Kurs selbst habe ich mit vielen Teilnehmerinnen gesprochen. Bei allen kam es im Laufe der acht Monate dieses Kurses zu stressigen Phasen. Ebenso war dies im Umfeld meines Berufes, meines Freundes- und Bekanntenkreises, meiner eigenen Familie. Die unterschiedlichsten Lebenssituationen und Arbeitsbedingungen führten zu herausfordernden Situationen und Belastungen.

    Selbst bei Kindern ist das so. Ja – auch Kinder haben Stress: Sie sollen z.B. den ganzen Tag funktionieren, sich in Gruppen einordnen, leise sein oder nicht streiten. Das ist anstrengend. Manchmal werden sie dabei traurig, sind wütend oder ängstlich. Hier können die Schmetterlingsübungen Sicherheit geben. (Die S-O-S Übungen heißen für die Kinder Schmetterlingsübungen.) Sicherheit ist ein Bedürfnis, das für Menschen besonders wichtig ist.

    Banne
    Jona heißt der Schmetterling in den Kinderbüchern von Kati Bohnet – jedes Jahr im Juni gibt es Lesungen von S-O-S Trainerinnen in Kitas, Schulen oder Bibliotheken

    Ob Gesundheit, Familie, Partnerschaft, Probleme am Arbeitsplatz … das ist das Leben. Wir sind nicht dafür geschaffen, das Leben in der Hängematte zu verbringen. Wir haben immer Aufgaben zu lösen, Fürsorge für uns selbst und unsere Lieben zu leisten, uns zu entwickeln.

    Was nicht hilft, ist zu jammern und zu klagen, sich zu ärgern oder ständig Sorgen zu machen. Auch wenn das alles mal kurzfristig Erleichterung verschafft.

    Was hilft, ist Wissen. Wissen über das Nervensystem, das uns erklärt, warum jemand so reagiert, wie er/sie gerade reagiert. Dann können wir uns selbst ein Stück weit regulieren und stabilisieren. Dann können wir andere verständnisvoll und angemessen in ihren Reaktionen begleiten (Co-Regulation). Im Nachgang können wir Situationen und Verhalten nochmal besprechen. Und wir können gemeinsam überlegen, wie wir künftig vorbeugend oder vorausschauend handeln können.

    Erkenntnis:

    Wissen schafft Orientierung und Orientierung schafft Sicherheit.
    Kati Bohnet

    Was brauchst du, um mit Stress besser umgehen zu können? Eine Teamfortbildung? Einen Kurs für Eltern? Oder lieber individuelles Coaching?

  • Alles umsonst?

    Alles umsonst?

    Hast du schon meine virtuelle Kaffeekasse entdeckt? Und hast du dich gefragt, was das jetzt soll?

    Wir sind es gewohnt, dass im Internet nahezu jede Information kostenfrei zur Verfügung steht. In der Regel denken wir nicht darüber nach, wie diese Informationen dorthin kommen, welchen Aufwand das bedeutet und welche Kosten dabei entstehen.

    Informationen recherchieren, praxistauglich, alltagsnah und möglichst unterhaltsam aufbereiten, Interviews führen, Bilder und Grafiken dazu gestalten: So viel Spaß ich auch daran habe, so zeitintensiv ist es auch. Zudem fließen natürlich mein gesamtes Wissen aus zahlreichen Aus- und Weiterbildungen sowie meine jahrelange Erfahrung mit ein.

    Außerdem entstehen natürlich echte Kosten: Website-Anbieter (Raidboxes), verschiedene bezahlte Plugins, um beispielsweise rechtssicher aufzutreten sowie Gestaltungs-Software (Canva).

    Mir ist es ein Anliegen, auf meiner Website die CO₂-Emission so niedrig wie möglich zu halten. Daher habe ich erstens für oben genannten Anbieter entschieden, versende meinen Newsletter „Sprachnachrichten“ über einen europäischen Anbieter (Mailerlite) und habe 2023 einen Kurs zum Thema „Website-Greenies“ mitgemacht.

    Im nächsten Schritt werde ich die Kaffeespenden in die weitere „Begrünung“ meiner Website stecken. Große Bilder verursachen eine langsame Ladezeit und eine hohe CO₂-Emission. Daher will ich monatlich 10 $ in das Short Pixel Plugin investieren.

    Mit deinem Beitrag honorierst du das, was ich auf dem Blog oder im Newsletter an hochwertigen Inhalten zur Verfügung stelle. Du unterstützt damit meine Arbeit, auch wenn du gerade kein Bezahlangebot nutzen willst oder kannst.

    Dafür danke ich dir ganz herzlich. Hey, und beim nächsten Kaffee denke ich an dich und sende dir viele Grüße. Heike

  • Stress in der Kita reduzieren

    Stress in der Kita reduzieren

    Diese Ideensammlung entstand aus meinen Erfahrungen in Einrichtungen, in denen ich weniger Stress wahrnehme, mit dem Wissen meiner Weiterbildung über Stressregulation, umfangreicher Lektüre und ist praxiserprobt. Sie kann dir Impulse zur Stressreduktion in deiner Kita geben.

    Ich habe mich gefragt: Welche Abläufe wirken entspannter? Wie reagieren die Fachkräfte deeskalierend in akuten Stress-Situationen? Was macht den Unterschied aus zwischen Haus-Kindergarten und Waldkindergarten in Bezug auf Stress?

    Stressoren identifizieren

    Stressoren oder Stressfaktoren sind innere oder äußere Reize, die dich zu einer Reaktion der aktiven Anpassung veranlassen. Dein Organismus interpretiert und bewertet diese Reize und ihre Auswirkungen auf die jeweilige Situation und kann sie positiv oder negativ bewerten (Neurozeption).

    Keine Frage, in vielen Kitas erleben Kinder wie pädagogische Fachkräfte täglich negativen Stress. Dieser kann auf Dauer krank machen und auch das erleben wir häufig: Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen ist die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage pädagogischer Fachkräfte deutlich höher. Jedoch auch bei den Kindern gibt es im Vorschulalter eine hohe Infektanfälligkeit, die durchaus auch mit dem Stress zusammenhängen könnte. (PS: Falls du eine Studie dazu kennst, schreib mir bitte eine Nachricht.)

    Im Volksmund sprechen wir von Stress, wenn die Reize negativ bewertet werden und als unangenehm, bedrohlich oder überfordernd wahrgenommen werden.

    Bevor du darüber nachdenkst, wie du Kita-Stress reduzieren kannst, heißt es erstmal herausfinden, was genau dich stresst.

    • Welche wiederkehrenden Situationen sind belastend für dich als Fachkraft?
    • Was bewertest du als Stress und andere gar nicht? Kannst du die Sache mit einer anderen Perspektive neu bewerten? Wie könntest du zu mehr Gelassenheit im Umgang mit einem Punkt gelangen?
    • Welche persönlichen Stressoren haben Einfluss auf die Arbeit?
    • Wo und wann erlebst du die Kollegin als gestresst? Wie könnt ihr ein für beide/alle ein wertschätzendes und gewinnbringendes Gespräch darüber führen?
    • Was sind für die Kinder die herausfordernden Situationen? Hast du sie schon mal gefragt?
    gestresste Frau am Telefon

    Grundlagen der Stressregulation

    Nicht, WAS wir erleben,
    sondern WIE wir empfinden, was wir erleben,
    macht unser Schicksal aus.
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Stressregulation heißt nicht, alle auslösenden Faktoren wegzunehmen. Das geht in der Regel auch nicht. Stressregulation heißt, belastende Situationen besser bewältigen zu können – und das ist bei jedem Menschen anders.

    Wir unterscheiden zwischen langfristigen und kurzfristigen Strategien.

    Langfristige Strategien sind nützlich bei wiederkehrenden Situationen, die vorhersehbar stressig werden. Dann kannst du versuchen, die Stressoren zu vermeiden, etwas strukturell verändern oder die Wirkung abschwächen.

    Kurzfristige Strategien wirken in einer akuten Stress-Situation. Falls du den Stressor nicht verändern kannst, kannst du doch deine Reaktion darauf beeinflussen.

    Die vier Hauptursachen von Stress sind laut dem kanadischen Mediziner Gabor Maté folgende:

    • Fehlende Informationen
    • Kontrollverlust
    • Unsicherheit
    • Konflikt

    Daran orientiert, kannst du deine gefundenen Stressfaktoren betrachten. Wer braucht welche Informationen in welcher (geeigneten, altersgerechten) Form? Wie kannst du jemand ein Stück Kontrolle über eine stressige Situation geben? Wo brauchen Kinder Orientierung, um sich sicher zu fühlen? Welche Konflikte schwelen im Verborgenen? Wo gibt es Konflikte aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse?

    Übrigens: Mehr zur Funktionsweise des Nervensystems in Bezug auf Stress liest du in meinem Artikel 5 Dinge, die Eltern übers Nervensystem wissen sollten.

    Ideensammlung Stressprävention

    • Stelle Strukturen infrage: Müssen immer alle das gleiche zur gleichen Zeit machen? Stichwort: Garderobensituation.
    • Große Gruppen = hohe Lautstärke: Wie lassen sich Gruppen noch stärker aufteilen, Morgenkreise teilen, Gartenaufsicht anders regeln?
    • Zeitmanagement: Wofür planst du regelmäßig zu wenig Zeit ein? Oder anders gefragt: Wo packst du immer wieder zu viel Inhalt in die zur Verfügung stehende Zeit?
    • Übergänge (Mikrotransitionen) analysieren und sensibel gestalten: Wechsel von Aktivitäten, Räumen, Bezugspersonen sind oft mit frustrierenden Wartezeiten verbunden. Hier kann kluges Vorgehen Stress reduzieren.
    • Achte auf deine Kommunikation: Es gibt eine Sprache, die Druck und Stress mitbedingt. Mehr dazu liest du in meinem Artikel Stress und Sprache.
    • Stillsitzen ist nicht kindgerecht: Ob Kreis- und Bewegungsspiele, Bewegungsbaustellen im Turnraum, bewegtes Lernen in der Vorschul-Gruppe, kleine Aufträge im Haus erledigen – nutze so oft wie möglich Gelegenheiten für Bewegung. Wackelstühle, Stuhllehne zum Tisch hindrehen, Kirschkernkissen … lass die Kinder ausprobieren.
    • Ruhe und Entspannung: Wo gibt es Rückzugsmöglichkeiten für einzelne Kinder, z.B. Höhlen, Hängesessel, Ecken zum Ausruhen? Wie ist die Gestaltung der Mittagszeit, wann sind Entspannungsgeschichten passend?
    • Temperatur: Achte darauf, wer friert oder überhitzt wirkt und gib Anregung für Veränderung.
    • Selbstwirksamkeit erfahren: Altersgerechte Partizipation an Entscheidungen ermöglichen. Wer heute schon das eine oder andere Erfolgserlebnis hatte, kann die kleinen Frustrationen im Spiel leichter wegstecken.
    • Orientierungsrituale: Orientierung gibt Sicherheit. Ob Begrüßung am Morgen, Aufräumsignale, Essensspruch, Abschiedslied – Kinder brauchen tägliche haltgebende Rituale. Damit können sie Abläufe erinnern und bereiten sich mental auf den nächsten Punkt im Tagesablauf vor.
    • Körperwahrnehmung: Baue immer wieder gezielte Wahrnehmungselemente in den Alltag ein. Beispiel: Wer kann fünf Dinge sehen, vier Dinge fühlen, drei Dinge hören, zwei Dinge riechen und eines schmecken?
    • S-O-S Übungen kennen und einzelne im Alltag einbauen: Lies die Mitmach-Bilderbücher „Die Reise des Schmetterlings“ und „Jona ist wütend“ vor.
    Kita-Stress reduzieren - Pin

    Ideensammlung Umgang mit akutem Stress

    • Atmen: Bewusstes Atmen kann schon ein erster Schritt sein, Adrenalin abzubauen. Indem du dich auf dich konzentrierst und das Ausatmen etwas verlängerst, tust du dir etwas Gutes.
    • Mehr Bewegung: Bei akutem Stress ist Bewegung stimmungsregulierend. Freie Bewegung, am besten in Wald und auf der Wiese, entspricht dem kindlichen Naturell am besten. Natur ist Heilung und Quelle von Kreativität.
    • Essen und Trinken: Wer hungrig oder durstig ist, kann sich schlecht konzentrieren, wird leicht zappelig oder gereizt. Manchmal hilft es, ein-, zweimal ins Brot zu beißen, wenn die gemeinsame Mahlzeit noch eine Weile dauert. Ein vollwertiges, zuckerarmes, pflanzenbasiertes Angebot trägt dazu bei, mit den Herausforderungen des Alltags leichter umgehen zu können.
    • Grenzen respektieren: Ob es zu eng im Morgenkreis ist oder ein Kind in der Puppenecke mitspielen will – wenn andere Grenzen signalisieren, hat das einen Grund. Auch du magst es sicher nicht, wenn dir jemand zu nah auf die Pelle rückt oder du gerade lieber allein sein willst.
    • Co-Regulation: Das unterstützt Kinder (und Erwachsene) in akuten Konflikten. Hier findest du meinen ausführlichen Artikel dazu: Was ist Co-Regulation?
    • Humor: Lachen ist gesund und baut Stresshormone ab. Ob lustige Spiele, Witze-Wettbewerb oder Quatschreime erfinden, irgendwas geht (fast) immer. Tipp: Charmaine Liebertz „Das Schatzbuch des Lachens“
    • Singen: Beim Singen aktivieren wir eine Menge Gesichtsmuskeln, den ventralen Vagusnerv (unser soziales Kontaktsystem), regulieren den Herzschlag, die Atmung und die Anspannung. Das alles reduziert den Stress.
    • Spielen: Freude empfinden, Spaß haben, Gemeinschaft erleben. Achte darauf, dass du Kinder möglichst wenig aus dem Spiel reißt. Spiel mit, das tut auch dir gut.

    Die Ideen sind natürlich völlig unterschiedlich und für unterschiedliche Stimmungen und Situationen geeignet. Ich setze dein Einfühlungsvermögen voraus, wann ein alberner Witz angemessen ist und wann nicht.

    Fazit

    Stress in der Kita reduzieren – das ist wie Abendessen. Es ist jeden Tag notwendig. Mal bist du kreativ und probierst was Neues aus, mal etwas Bewährtes. Mal holst du ein Fertiggericht aus der Tiefkühltruhe und merkst, dass es heute nicht schmeckt, ein anderes Mal gibst du den Kochlöffel dem Partner in die Hand. Lässt du es ausfallen, brauchst du wahrscheinlich am nächsten Tag mehr zu essen.

    Schau, was dir und deiner Kita-Gruppe guttut, probiere immer wieder Neues aus und bleib im Austausch mit dem Team.

    Hast du Interesse, das ausführlicher in deiner Einrichtung zu thematisieren? Dann melde dich bei mir für eine Fortbildung in deiner Kita.

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