Große Frage, komplexe Antwort? Nachdem ich im letzten Jahr meine heilpädagogische Praxis geschlossen habe, braucht es neue Antworten. Früher habe ich geantwortet: „Ich will das Leben von Kindern ein wenig schöner, leichter und liebevoller machen, indem ich sie direkt begleite, ihre Entwicklung fördere sowie ihre Eltern und Erzieherinnen berate.“
Heute habe ich nur noch den Kontakt zu den erwachsenen Bezugspersonen der Kinder, jedoch im Rahmen von Vorträgen auch zu Menschen außerhalb des Erziehungswesens. Was kann ich bei ihnen bewirken? Ich kann ihnen einen neuen Umgang mit Stress beibringen und grundlegende Kenntnisse für gelingende Kommunikation. Und das brauchen wir Menschen doch alle! Deshalb werde ich jetzt auch als Autorin aktiv. Damit kann ich noch wesentlich mehr Menschen erreichen.
Ich will Menschen beibringen, wie sie mit Stress anders umgehen können
Die Welt kann eine friedlichere werden, wenn alle Menschen darüber Bescheid wissen.
Nervensystemwissen als Basis
Wissen schafft Orientierung und Orientierung gibt Sicherheit.
Egal ob in der Kita, im Büro oder als Eltern – es ist immer hilfreich, wenn du weißt, was in verschiedenen Gehirnen so abläuft. Unsere Schaltzentrale funktioniert grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip. Und sie funktioniert schon seit Jahrmillionen gleich. Okay, wir haben seither so allerhand hinzugelernt, das ist aber nicht immer abrufbar.
In meinem Artikel 5 Dinge, die Eltern übers Nervensystem wissen sollten, liest du dazu mehr.
Wer weiß, wie das menschliche Nervensystem funktioniert, ist empathischer und erwartet keine unmöglichen Dinge.
Selbsterkenntnis
Reflexion über das, was bei dir persönlich Stress auslöst, welchen Einfluss dein Kopfkino hat – dabei begleite ich Teams und Einzelpersonen.
Wer weiß, wie er/sie selbst tickt, ist dem nicht mehr ausgeliefert und kann seinen/ihren Einflussbereich anders, nämlich stressfreier gestalten.
Selbstfürsorge
Ich coache dich gern dabei, dem auf die Spur zu kommen, was für dich persönlich hilfreich ist. Selbstfürsorge ist Prävention, um mit dem stressigen Alltag leichter klar zu kommen.
Wer weiß, was er/sie braucht, wird dem auch immer wieder Priorität einräumen.
Umgang mit Stress
Ich habe viele hilfreiche Tools und Methoden, mit denen du auf akute Stresssituationen reagieren und am Abend dein Nervensystem entlasten kannst.
Wer selbst diese Tools und Methoden kennt, kann sie auch im Bedarfsfall abrufen und kann dann wieder frisch in den neuen Tag starten.
Co-Regulation
Andere begleiten in der Nervensystem-Regulation, das ist die hohe Kunst der Pädagogik. Dieses Wissen gebe ich im Coaching und in Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte weiter.
Dann kannst du einen Transfer für deine Familie, deinen Arbeitsplatz, deine Freizeit (z.B. im Verein) herstellen und weitere Nervensysteme regulieren.
Sprache und Kommunikation sind ein Schlüssel für gelingende Beziehungen
Die Welt kann eine friedlichere werden, wenn alle Menschen darüber Bescheid wissen.
In Präsenz sein
In unserer Welt voller aufmerksamkeitsheischender Bildschirme und unendlicher Informationen scheint Multitasking der einzige Weg zu sein, um allen und allem gerecht zu werden. Unser Gehirn kann sich jedoch nur einer Aufgabe wirklich zuwenden. Gerade in Gesprächen ist die Präsenz so ein Schlüssel, um wirklich in Kontakt und in Beziehung zu gehen. Nur in der Präsenz nimmst du auch wahr, was beim Gegenüber gerade los ist. Das ist einfühlsam und vermeidet Missverständnisse und Konflikte.
Darauf will ich immer wieder in meinen Vorträgen und Trainings aufmerksam machen. Das kann auch für dich ein Gamechanger in Gesprächen sein.
Klare Botschaften
Gehirngerecht formuliert, konkret das mitteilen, worum es wirklich geht. Ohne blabla.
Das ermöglicht anderen, dich leichter zu verstehen, ihre Aufgaben zu erledigen oder Absprachen einzuhalten.
Wertschätzender Umgang
Ob Dank, Begrüßung und Verabschiedung, Blickkontank, freundlicher Ton oder Gesprächspartner*innen Zeit lassen – all das gehört dazu.
Wertschätzung ist eine Voraussetzung für gelingende Gespräche. Fehlt sie, ist das für alle nachteilig.
Struktur in Gesprächen
Mit den 5 Schritten des LINGVA ETERNA Kommunikationsmodells hast du eine gute Orientierung, die dich durch den Kommunikationsprozess führt.
Ich lehre das in meinen Seminaren, damit auch du mit deinen Gesprächen künftig zufriedener sein kannst.
Mein Wissen, meine Erfahrungen – mein Buch
Über 30 Jahre als Erzieherin und Heilpädagogin, fast 20 Jahre als Dozentin in Kita-Fortbildungen, 10 Jahre LINGVA ETERNA Sprach- und Kommunikationstrainerin und Coach, 2 Jahre Stressregulationstrainerin und seit 2017 Blog-Autorin – ich finde, das reicht an Wissen und Erfahrung für ein Buch.
Ein Buch entsteht – für Eltern, die liebevoll führen wollen.
Achtsame Kommunikation in 6 klaren Etappen. Du lernst, deine Sprache und ihre Wirkung auf dein Kind zwischen 2 und 10 Jahren besser zu verstehen. Denn Kinder brauchen Führung durch gute Vorbilder – und das bist du, ob du dir dessen bewusst bist oder nicht. Mit Hintergrundwissen über das kindliche Nervensystem, vielen Reflexionsimpulsen und Beispielen aus dem ganz normalen Familienalltag begleitest du dich dabei, deine innere Haltung zu stärken. So findest du zu einer Sprache, die trägt: friedlich statt frustrierend, wertschätzend statt wertend, verbindend statt verletzend. Ein Ratgeber, der dich nicht belehrt, sondern dich und deine Familie in den Mittelpunkt stellt.
Noch ist das Buch in Arbeit, doch ich bin zuversichtlich, dass es noch 2026 erscheinen wird. Als Autorin will ich damit einen Unterschied machen zu den Büchern, die der Bedürfnisorientierung höchste Priorität geben und denen, die Adultismus (Machtmissbrauch gegenüber Kindern aufgrund des Alters) predigen.




