Mit dem Jahresrückblick sitze ich jedes Jahr auch an der Aufgabe, mir ein neues Jahresmotto für das Folgejahr zu überlegen. Wozu eigentlich?
Ich finde, es hat was, jedem Jahr eine perspektivische Bedeutung zu geben. Einen neuen Fokus zu setzen, eine Zielrichtung: Wo will ich hin in diesem 2026? Und dann – trotz unvorhergesehener Ereignisse, Entwicklungen, die keiner ahnen konnte, Kapriolen des Lebens eben – immer wieder hinzuschauen und zu überprüfen: Wie ist das, passt das zu mir?
1. Die Bedeutung des Mottos
In diesem Jahr hat sich das Motto entwickelt aus einer Guideline für künftige Aufträge und dem, was ich in meinem Leben haben will:
- Ich lasse mich für klare Projekte, die meine Expertise fordern, begeistern.
- Ideale Kund*innen sind zuverlässig, wollen etwas bewegen und haben ein klares Ziel.
- Energie zuerst: Ich schütze meine Zeit für Natur und Bewegung.
- Ich will sowohl mit meinen Aufträgen als auch mit meinem Engagement etwas (Positives) bewirken.
2. Berufliche Wirkung
Hier kommen die Ausschlusskriterien für eine Zusammenarbeit mit mir:
- Das Projekt (z. B. das Ziel einer Fortbildung, eines Coachings oder einer Kooperation) ist unklar umrissen.
- Es hat keinen konkreten Zeit- und/oder Budgetrahmen.
- Das Thema ist außerhalb oder sehr am Rand meiner fachlichen Expertise oder meines Interesses.
- Die Zusammenarbeit mit einer potenziellen Kundin oder einem Auftraggeber gestaltet sich unzuverlässig, umständlich, langwierig. Ich muss Absprachen häufig ändern.
- Die Kundin oder der Coachee hat kein echtes Interesse, sich oder das Team weiterzuentwickeln.
- Das Projekt widerspricht meinen Werten.
3. Wirkung im privaten Bereich
Bewegen ist klar. Ich mag Bewegung und habe das Bedürfnis, mich jeden Tag ausgiebig zu bewegen. Sitze ich zu lange am Stück, bekomme ich Rückenschmerzen. Ich werde also meine Zeit für Bewegung einplanen, regelmäßig in echten Trainingseinheiten, aber auch die kleinen Bewegungspausen zwischendurch.
Begeistern. Ich lasse mich leicht für Themen und Projekte begeistern. Wo andere lange zögern und abwägen, gibt es bei mir schnell und intuitiv oft ein „Ja“. Ich probiere gern Neues aus und bin offen für kleine Abenteuer. Dabei siehst du mir wahrscheinlich wenig Enthusiasmus an oder hörst übersprudelndes Erzählen. An der Stelle bin ich eher introvertiert. Mal sehen, ob ich da noch mehr zeigen kann.
Bewirken. Ich will mit meinem Handeln im Alltag etwas bewirken, z.B. im Hinblick auf Umweltschutz und Menschenschutz. Und ich habe Lust, dies auch in einem Ehrenamt wieder stärker einzubringen.
Und ich werde künftig genau hinschauen, hinhören und hinspüren, ob neue Projekte dem gerecht werden können.
4. Praktische Umsetzung: Wie ich „Bewegen. Begeistern. Bewirken“ im Alltag lebe
- Ich werde mir das Motto als Bildkarte gestalten und an verschiedenen Stellen sichtbar in meinen Blick nehmen.
- Bei neuen Anfragen für Aufträge werde ich die Kriterien dazu überprüfen. Ich werde viele Fragen stellen, um alles gut abzuklären.
- Falls ich mich vorschnell begeistern ließ, habe ich die Freiheit, auch im Nachgang noch abzusagen.
- Ich werde Coachees künftig nur noch nach Vorkasse begleiten.
- Sport hat einen Platz im Kalender. An Tagen ohne Sport werde ich ausgiebige Spaziergänge unternehmen.
- Zu meiner Morgenroutine gehören 20 Minuten Yoga.
- Meine Smartwatch macht mich auf zu langes Sitzen aufmerksam. Dann gönne ich mir eine Minute Bewegung oder erledige etwas in Bewegung.
- Ich erstelle eine Liste mit Ideen für verschiedene Gelegenheiten für Mikroabenteuer. Begeisterung leben im Hier und Jetzt. Davon will ich jeden Monat mindestens zwei umsetzen.
- Mein Engagement in einem Umweltverband und bei den Grünen wird konkreter. Aktive Mitgliedschaft bewirkt etwas fürs große Ganze.
- In Gesprächen werde ich begeistert über berufliche Themen ebenso wie über Engagement und Mikroabenteuer erzählen. Und damit hoffentlich bei anderen auch etwas bewirken.
- Ich werde in meiner Quartals-Bucketliste ganz konkrete Punkte dem Motto entsprechend aufnehmen.
5. Rückblick und Reflexion: Wie das Motto 2026 prägen soll
Diese Fragen werde ich mir am Ende des Jahres stellen, um das Motto zu reflektieren:
- Wie habe ich mich bewegt? Zahlen, Daten, Fakten …
- Wen konnte ich beruflich in Bewegung bringen?
- In welchem Team ist etwas durch meine Fortbildung in Bewegung gekommen?
- Womit habe ich wen begeistert?
- Wofür habe ich mich begeistert?
- Was habe ich bewirkt – beruflich, ehrenamtlich, persönlich, privat?
Und was ist dein Motto für 2026?
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